Wer im Winter und Frühjahr im Van unterwegs ist, kann gar nicht genug warme Decken dabeihaben – oder eben eine Richtige.
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Das Kölner Start-up Kokovoko produziert in Deutschland Outdoordecken und setzt bei den verwendeten Naturmaterialen auf Qualität und Transparenz in der Lieferkette. Die Schurwolle kommt aus Bayern, der Wachscotton aus Schottland, die Reißverschlüsse kommen aus Thüringen und die Gurtbänder aus Schlesien.
Jedes Material erfüllt dabei seinen Zweck. Während die Wolle wärmt, isoliert und zugleich atmungsaktiv ist, schützt die gewachste Baumwolle vor Feuchtigkeit. Wasser perlt ab und auch Funken brennen hier nicht durch.
Je nach Funktion hat Kokovoko drei unterschiedliche Decken im Angebot. Das sogenannte Groundsheet Blanket besteht aus einer Lage Wachscotton und leichtem Merino-Loden und ist die kompakteste Variante, die sich zudem als Picknickdecke eignet und als Tarp an eingenähten Schlaufen zum Schutz vor Sonne und Regen aufgespannt werden kann. Das Campsite Blanket ist hingegen dicker und auch kuscheliger als das Groundsheet. Ebenfalls außen mit gewachster Baumwolle und einer aufgesetzten Tasche sorgt im Innern Schurwolle für den Gemütlichkeitsfaktor.
Um die Hände frei zu haben, können die Outdoordecken dank eines Clipverschlusses auch als Umhang getragen werden. Eine kuschelige Zwischenlösung ist unsere Testdecke, das Van Blanket Olivine für 279 Euro, auch in den Farben Anthracite und Visual Orange zu haben. 1.980 Gramm schwer und 210 auf 130 Zentimeter groß, überzeugt die Decke im Test. Ob am Morgen mit der ersten Tasse Kaffee in der Hand als wärmender Umhang oder nachts als isolierende Unterlage. Die Schurwolle wärmte sogar so gut, dass die Heizung runtergedreht wurde. Die Decke kommt aufgerollt und mit Gurten fixiert in einem Packsack aus Wachscotton und ist so auch eingepackt bestens geschützt.