Die Nachrüstung einer Rückfahrkamera kann teuer und aufwendig werden. Eine kabellose Alternative verspricht einfache Montage und flexible Nutzung. Wir haben das Rückfahrsystem von Lescars ausprobiert.
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Eine Rückfahrkamera garantiert sicheres Rangieren und verhindert lästige Parkrempler oder Schlimmeres. Wer sich dessen zu spät, sprich nach der Konfiguration, bewusst wird, muss mit teils erheblichen Kosten für die Technik und die aufwendige Montage rechnen – wohl dem, dessen Van werkseitig eine Vorrüstung bietet.
Plan B: ein funkbasiertes Rückfahrsystem wie das von Lescars, das über Pearl vertrieben wird. Der Installationsaufwand ist überschaubar: Während der Fünf-Zoll-Monitor (1.280 x 720 px) per Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt und über die 12-Volt-Buchse mit Strom versorgt wird, kann die Rückfahrkamera hinter den Kennzeichenhalter geklebt oder aber an diesem verschraubt werden – fertig. Die Kamera nimmt den Strom aus einem Akku, der im Alltagsbetrieb nach rund vier Monaten das erste Mal geladen werden musste. Alternativ gibt es ein ansteckbares Solarpanel, das im Frühjahr aber nicht ausreichend Strom lieferte. Die Funkverbindung ist auf Knopfdruck fast sofort aufgebaut, das Bild scharf, der Weitwinkel (170 Grad) gerade richtig gewählt. Bei Dunkelheit schwächelt die Kamera, doch für 239 Euro ist das verschmerzbar.