Retro-Ästhetik in Kombination mit modernster Audiotechnologie und digitalen Funktionen – das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Wir haben das Pioneer SXT-10PS Retro-Radio getestet.
Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn Du über einen dieser Links einkaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts. Wir empfehlen ausschließlich Produkte, von denen wir überzeugt sind. Mit deinem Kauf unterstützt du unsere redaktionelle Arbeit. Vielen Dank für Deine Unterstützung!
Mehr erfahren
Vom T4 bis zum Sprinter N1: Einige beliebte Basisfahrzeuge sind inzwischen ganz offiziell Youngtimer und damit qualifiziert für eine H-Zulassung – sofern sie dem immer strengeren Urteil der Prüfer standhalten. Am Radio soll es nicht scheitern, verspricht Pioneer mit dem neuen 1-DIN-Autoradio SXT-C10PS. Damit Chefredakteur Güldenfuß auf seinen Touchscreen verzichtet, muss schon einiges passieren. Also los.
Retro-Design mit modernster Technik, Bluetooth®, DAB+, USB, AUX, RGB-Beleuchtung, 13-Band-Equalizer, Pioneer Smart Sync App
Retro-Design mit modernster Technik, Bluetooth®, DAB+, USB, AUX, RGB-Beleuchtung, 13-Band-Equalizer, Set inkl. DAB Antennen-Splitter
Retro-Design mit modernster Technik, Bluetooth®, DAB+, USB, AUX, RGB-Beleuchtung, 13-Band-Equalizer, Set inkl. DAB-Antenne
Dank standardisierten Rahmen und Anschlüssen klappt der Einbau Plug and Play. Wer nicht um-, sondern aufrüstet, benötigt noch eine DAB-Antenne. Ein externes Mikro ist wiederum dabei, und hier gestaltet sich die Geschichte dann doch etwas aufwendiger: Natürlich sollten die Kabel unauffällig verlegt werden, was je nach Situation ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. Wir nehmen den Weg durchs Armaturenbrett und entlang der A-Säule, parallel zur DAB-Scheibenantenne, um das Mikro letztlich an die Sonnenblende zu klemmen. Umrüsten dauert keine Viertelstunde, Aufrüster sollten eine knappe Stunde für den Einbau kalkulieren.
Zündung an, schon leuchtet das grob gepixelte LCD-Display in allen Farben des RGB-Regenbogens. Demomodus. Im nächsten Schritt geht es an die einmalige Inbetriebnahme, die selbsterklärend funktioniert – allerdings klappt es über die Pioneer Smart Sync-App (für Apple und Android) um einiges komfortabler als über den Dreh-Drück-Regler.
In Verbindung mit der App lassen sich nicht nur erweiterte Einstellungen vornehmen, sondern beispielsweise auch Navi-Ansagen oder Nachrichten abrufen. So ein Touchscreen hat eben doch Vorteile. Die alltägliche Bedienung gelingt aber auch über die Retro-Front und alternativ über die Sprachsteuerung bestens.
Und die technischen Daten? DAB+, Bluetooth und USB, und für Audio-Experten sei der digitale Soundprozessor mit 13-Band-Equalizer, Frequenzweichen und Laufzeitkorrektur erwähnt. Mit drei Cinch-Vorverstärkerausgängen (Anschlüsse für Front- und Hecklautsprecher sowie einen Subwoofer) kann auch das restliche Soundsystem ordentlich aufgerüstet werden.
Erwähnenswert ist außerdem, wie hochwertig sich der verwendete Kunststoff anfühlt – samt erhabenem Gold-Logo im 90er-Jahre-Stil. Minimalst-Kritik gibt es für den USB-Anschluss, der zwar stilecht unter dem Kassetten-Laufwerk versteckt ist, jedoch wäre Ende 2025 USB-C-Standard wünschenswert gewesen.
Trotzdem: Für 399 Euro gehört das Retro-Radio in jeden originalen oder originalgetreu restaurierten Campingbus der frühen 90er-Jahre! Passende Klebe-Scheibenantennen gibt es in guter Qualität ab rund 20 Euro im Netz.