Mit dieser Koch- und Backform kommt Abwechslung in die Camping-Küche: Der RoadBaker ermöglicht die einfache Zubereitung von Aufläufen und Backwaren. Wir haben es ausprobiert.
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Ein Kochtopf? Ein tragbarer Backofen? Was genau soll das jetzt sein? Antwort: Der RoadBaker ist im Prinzip beides. Eine dreiteilige 2,8-Liter-Form mit moderner Antihaft-Keramikbeschichtung, in der sich sowohl Pizza als auch Auflauf oder frisches Brot zubereiten lassen. Das Prinzip: Der Campingbackofen wird von unten erhitzt, während ein Deckel oder eine spezielle Konstruktion die Wärme im Inneren verteilt. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Ober- und Unterhitze, mit der man backen kann. Wir wollten wissen, ob’s funktioniert, und haben unterwegs einen Schinken-Makkaroni-Auflauf zubereitet.
Zutaten für 4 Personen: • 300 g Makkaroni • 250 g Schinken, gekocht • 150 g Hartkäse, gerieben (oder fertigen Auflaufkäse) • 400 g Crème fraîche • Salz und Pfeffer
Für eine perfekte Kruste mit überbackenem Käse die Nudeln in kochendem Salzwasser vorab nur bissfest garen, weil sie anschließend noch im Ofen weicher werden. Wir haben darauf verzichtet und sie direkt in den RoadBaker gegeben, das hat auch funktioniert. Den Schinken in Streifen schneiden, zusammen mit dem Käse und Crème fraîche unter die Nudeln mischen, salzen und pfeffern. Die Mischung in die gefettete RoadBaker-Backform füllen. Bei kleinster Hitze ca. 35 Minuten kochen. Tipp: Den Auflauf verfeinern mit etwas buntem Gemüse. Dann noch warm mit einem grünen Salat servieren.
Erster Eindruck: Fühlt sich gut an. Der RoadBaker ist leicht. Während der separate Boden aus Edelstahl besteht, ist die eigentliche Form aus verstärktem Aluminium, mit besagter Antihaftbeschichtung, gefertigt. Deswegen ist er nicht für Induktionsherde geeignet. Im Deckel ist eine Glasscheibe integriert, durch die sich die Zubereitung jederzeit beobachten lässt. Das ist nicht nur praktisch, mit 25 Zentimetern Durchmesser ist er auch mit anderen Geräten kompatibel.
Für den Auflauf haben wir nach kurzer Vorbereitungszeit die Zutaten nach und nach in die Form gegeben, diese auf die Flamme gestellt und gewartet. Schon nach wenigen Minuten begann die Flüssigkeit zu kochen, obwohl nur eine kleine Flamme brannte. Das spricht für die gute Wärmeleitfähigkeit des Materials.
Will man zwischendurch auf eine andere Kochstelle wechseln, kommen die Silikon-Griffe zum Einsatz. Die sind etwas fummelig, schützen aber zuverlässig vor Hitze. Für den heißen Boden sollte man Topflappen bereitliegen haben.
Nach 20 Minuten erkennen wir durch den Deckel, dass der Käse knusprig wird. Im Camper macht sich ein verführerischer Duft breit, der uns signalisiert: Essen ist fertig! Also Deckel auf, Löffel rein und rauf auf den Teller. Hmmmm … die Nudeln sind perfekt. So muss ein Auflauf schmecken. Obendrein kinderleicht zubereitet. Und das Beste: Durch die Antihaftbeschichtung ist die Reinigung total easy. Absolute Kaufempfehlung!
Aufgepasst: Wer sich ein CamperVans-Abo (59,90 €) holt, bekommt den RoadBaker (99,00 €) dazu.
Der Roadbaker-Backofen ist aus hochwertigen Materialien gefertigt, die besonders langlebig sind und optimale Backeigenschaften bieten.
Der RoadBaker wurde nicht zum ersten Mal bei uns in der Redaktion getestet: Rezepte wie eine Calzone oder auch ein Gnocchi-Gericht sind mit der Camping-Backform bereits in der Vergangenheit geglückt (siehe Videos unten). Das RoadBaker-Rezeptbuch liefert hierfür die passende Inspiration.
Entdecke neue Möglichkeiten für die Campingküche mit dem RoadBaker, dem innovativen mobilen Backofen.