> Praxis Campervan-Ausbau: Rostschutz, Dämmung und Innenraum-Materialien für Dach und Wände

Selbstausbau: Rostschutz und Dämmung beim Camperausbau

19.01.2026
Text: Karsten Kaufmann | Bild: Rostschutzklinik

Bevor Verkleidung und Möbel in den Campervan ziehen, lohnt der Blick auf die Basis: Rostschutz, Dämmung (Isolierung) und die richtigen Innenraum-Materialien entscheiden über Raumklima, Akustik und Werterhalt. Diese Anbieter liefern passende Lösungen.

Hier dreht sich alles um den perfekten Start ins Van-Projekt: Die Rostschutzklinik zeigt, wie ihr euer Fahrzeug vor Rost schützt und langfristigen Werterhalt sichert. Parallel geht es hier um Dämmung, Isolierung und „Aufhübschung“ von Dach und Wänden: Bei Re:Van, Reimo und Pundmann findet ihr passende Materialien, die es unbedingt lohnt zu vergleichen. Eine interessante Alternative, die man einmal genauer prüfen sollte, wäre zudem Sprühkork. Den findet ihr zum Beispiel bei Korkspray123 am Stand DO1 auf der Messe SELBSTAUSBAU vom 22. bis zum 25. Januar in Stuttgart.

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Rostschutzklinik

Bevor es ans Dämmen, Isolieren und den Innenausbau geht, ist es sinnvoll, dem Camper eine professionelle Rostschutz-Kur zu verpassen: beispielsweise mit den neu entwickelten RSK Protect360 der Rostschutzklinik.

Das Konzept arbeitet nach einem Drei‑Phasen-Prinzip: Unterbodenschutz schützt vor Steinschlag und Spritzwasser, Hohlraumkonservierung bewahrt kritische Karosseriebereiche dauerhaft vor Korrosion, und gezielter Steinschlagschutz sichert exponierte Zonen am Unterboden und in den Radläufen. Der Zeitpunkt vor dem Ausbau ist ideal: Jetzt kommt ihr noch verhältnismäßig einfach an alle Hohlräume, Ecken und Fugen sowie Schweller und Radläufe heran.

Zudem ist für jeden DIYler entscheidend: Wer sein Fahrzeug aufwendig selbst ausbaut, sichert sich langfristigen Werterhalt und verhindert spätere Rostschäden, die massive Kosten verursachen können. Das Material ist emissionsarm, geruchsneutral und einfach zu verarbeiten, sodass es problemlos selbst angewendet werden kann. Alternativ übernimmt die Rostschutzklinik die Anwendung – inklusive Fotodokumentation und Serviceheft für maximale Sicherheit.
Auf der Messe SELBSTAUSBAU: C1F50 / www.rostschutzklinik.de

RSK Protect360 soll kinderleicht in der Anwendung sein und hocheffektiven Rostschutz bieten.
Foto: Rostschutzklinik

Re:Van

Re:Van bietet nicht nur pfiffige Ausbaumodule an – wer beim Camper-Ausbau Wert auf gutes Raumklima und Wärmedämmung Wert legt, sollte sich die DFAtex Van-Dämmmatte des Teams rund um Christian Kramer ansehen.

Die Polypropylen-Matte kommt (insgesamt) auf zehn Meter Länge und einen Meter Breite und lässt sich so flexibel in allen Bereichen des Vans einsetzen – vom Dach über die Seitenwände bis hin zu Boden, Radkästen oder Heckklappen. Sie ist etwa drei Kilogramm leicht, dabei aber siebzehn Millimeter dick.

DFAtex bietet eine sehr gute Wärmedämmung, soll temperaturbeständig von bis zu minus vierzig und einhundertzwanzig Grad Celsius, geruchsarm und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sein. Das Material sorgt außerdem für ruhige Akustik und kann als Unterfütterung oder Entkopplung unter Verkleidungen genutzt werden. Hört sich nach einer guten Alternative zu etablierten Materialien an.
Standort auf der Messe: C1A14 / www.re-van.com

Die DFAtex Van-Dämmmatte präsentiert sich wie ein ultradicker, aber gut formbarer Stoff und lässt sich leicht zuschneiden.
Foto: Re:Van

Pundmann / Cmpny

Der drei Millimeter dicke, schwer entflammbare Filz von Bus4fun (Pundmann) hat im Praxistest von CamperVans schon etliche Pluspunkte gesammelt.
Foto: Bus4Fun (Pundmann)

Wer den Innenraum seines Campers funktional und optisch aufwerten möchte, findet beim Messestand von Pundmann den Carpet-Filz von Bus4fun in drei eleganten Farbvarianten: dunkles Anthrazit, helles Steingrau-gemasert und sehr helles Silbergrau-gemasert.

Verarbeitet werden kann er auf Holz, Kunststoff oder Metallflächen; geliefert wird er auf Rolle oder gefaltet (bis zwei Meter breit, maximal fünf Meter lang). Für die Befestigung empfiehlt Pundmann den Würth Kraftsprühkleber Plus, der auf dem Untergrund sowie auf dem Filz aufgetragen wird. Mit einem Gewicht von 390 g/m² sorgt der B4f Carpet für hochwertige Haptik und Optik. Die Superstretch-Eigenschaft ermöglicht ein glattes, faltenfreies Verkleben, auch wenn ihr einmal den Filz in Fugen „überdehnen“ oder ihn mächtig über den Radlauf spannen müsst. Das klappt kinderleicht.
Standort auf der Messe: C1D33 / www.pundmann.de

Reimo

Vor dem Ausbau lohnt sich eine saubere Dämmung von Dach und Wänden – sie verbessert Raumklima, Akustik und schützt vor Kondenswasser. Wer seinen Camper funktional dämmen möchte, findet mit dem X‑trem Isolator von Reimo eine seit Jahren bewährte Lösung.

Der geschlossenzellige Polyethylen‑Schaum ist leicht, flexibel und feuchtigkeitsresistent – perfekt für Wände, Dach, Boden oder Radkästen. Der Isolator ist in Dicken von fünf, zehn, fünfzehn, achtzehn, zwanzig und dreißig Millimetern erhältlich und lässt sich – alternativ – in der selbstklebenden Version besonders einfach montieren. Effizienter Kälte‑ und Hitzeschutz kombiniert mit optimierter Fahrzeugakustik. Sprich: Der X-trem Isolator entdröhnt Bleche und Hohlräume.

Zudem ist er geruchsneutral, formstabil und lässt sich mit einer scharfen Klinge problemlos zuschneiden – auch komplizierte Rundungen oder Radkästen sind mit etwas Geschick kein Problem. Preislich liegt der X‑trem Isolator meist unter vergleichbaren Armaflex-Produkten. Auch Reimo bietet einen hervorragend stretchbaren Innenraum-Filz aus hundert Prozent Polyester (Nadelfilz-Velours) an: den X-trem Stretch Carpet Filz. Erhältlich in fünf verschiedenen Farben.

Ducato-Ausbauer aufgepasst: Für einige Modelle findet ihr bei Reimo vorgeformte V-Flex-Platten, um Schiebe- oder Hecktüren in Rekordzeit professionell zu verkleiden.
Standort auf der SELBSTAUSBAU-Messe: C1C50 / www.reimo.com

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