> 10 Produkte, die du im Sommerurlaub brauchst

Das darf im Sommer-Camping-Urlaub nicht fehlen

25.06.2026
Text: Maren Siepmann | Bild: Hersteller, Redaktion

Wer beim Packen systematisch vorgeht, steht am Ende nicht ohne Zahnbürste, Ausweis oder CEE-Stecker da. Hier kommt die ultimative Packliste für den Campingurlaub.

Diese zehn Produkte sind absolut wichtig, um deinen Sommer-Camping-Urlaub mit dem Freizeitfahrzeug so richtig zu genießen.

Ein guter Campingstuhl

Egal ob Aktivurlauber, Kulturinteressierte oder Camper, die am liebsten entspannt vorm Fahrzeug relaxen – für alle ist ein Utensil absolut unverzichtbar: ein guter Campingstuhl. Wer nur hin und wieder, beispielsweise abends zum Essen, eine Sitzgelegenheit im Freien benötigt oder mit Stauraum und Zuladungsreserven kämpft, packt ein kompaktes Modell ein. Der Camp4 Ferrara von Reimo bringt 4,15 Kilogramm auf die Waage, der Mesh-Bezug verhindert übermäßiges Schwitzen und die Lehne lässt sich in drei Stufen einstellen. Praktisch sowohl zum Essen am Tisch als auch zum anschließenden Entspannen. Wer mehr Komfort wünscht, liegt mit dem Hochlehner Piacenza (im Bild) – ebenfalls von Camp4 – richtig. Eine große Sitzfläche, dazu passende hohe Sitzhöhe, angenehme Armlehnen und die sehr weit nach hinten absenkbare, siebenfach verstellbare Rückenlehne machen den 5,4 Kilogramm schweren Piacenza, vor allem mit der optional erhältlichen Beinauflage (39,95 Euro), zum bequemen Relaxsessel. Der kleinere Ferrara kostet 64,95, der größere Piacenza 99,95 Euro.

Der Camp4 Piacenza stellt die goldene Mitte dar. Mit 5,4 Kilogramm leicht genug, trotzdem komfortabel für den langen Sommerabend.
Foto: Camp4
Die faltbare Kühlbox Snap-’N-Go von Coleman passt bei Nichtbenutzung zum Beispiel in einen der Dachstauschränke.
Foto: Coleman

Eine klappbare Kühlbox

Der Kühlschrank ist zu klein oder Getränke und Snacks sollen auch beim Ausflug an den See lange kühl bleiben? Dann bietet sich eine Kühlbox der Snap-’N-Go-Serie von Coleman an. Dabei handelt es sich um faltbare Hartschalenboxen, die ihren Inhalt dank guter Thermoisolierung rund 45 bis 54 Stunden lang kühl halten. Besonders praktisch: Ein Faltmechanismus ermöglicht es, die Boxen in wenigen Sekunden auf ein Drittel ihrer Größe zusammenzufalten. So lassen sie sich nach Gebrauch platzsparend verstauen. Die Snap-’N-Go-Boxen sind mit 33, 42 und 52 Litern Volumen ab 159 Euro erhältlich.

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Ein mobiles Solarmodul

Camper ohne fest montierte Solaranlage sollten erwägen, ein tragbares Solarmodul einzupacken. Solara hat verschiedene, faltbare und mobil einsetzbare Module im Angebot, mit denen Camper sich keine Sorgen um leere Bordbatterien machen müssen. Das Solara Power Mobil ist ein tragbares Solarmodul in der Tasche – robust, zuverlässig – und mit 120 Wp und Sunpower-Zellen mit einem Wirkungsgrad von 23 Prozent auch leistungsstark und effizient genug, um die Batterien schnell wieder aufzuladen. Der Vorteil im Vergleich zu fest auf dem Dach montierten Panels: Tragbare Module kann der Camper einfach dort aufstellen, wo sie hingehören – mitten in die pralle Sonne. Und der Camper kann gleichzeitig im kühlen Schatten stehen bleiben. Neben der Power-Mobil-Serie gibt es mit Power Mobil Plus und Power Move auch noch weitere Modelle – beispielsweise für die Frontscheibe oder in deutlich größerer Ausführung mit mehr Zellen. Das Set DCsolar Power Move mit Laderegler kostet 499 Euro, Power Mobil liegt preislich bei 999 Euro.

Das Power Mobil von Solara liefert 120 W Spitzenleistung, ist aber durch die klappbare Ausführung sehr kompakt.
Foto: Solara
Der Campingbackofen Roadbaker im Einsatz im Wohnmobil - frische Brötchen oder ein Auflauf, alles kein Problem.
Foto: RoadBaker

Einen Campingbackofen

Kochen und Braten ist im Camper kein Problem – schließlich ist der Gaskocher in nahezu allen Fahrzeugen fest verbaut. Ein Backofen hingegen ist in den wenigsten Freizeitfahrzeugen vorhanden. Gut, dass es den Campingbackofen von RoadBaker gibt – ein mobiler Campingbackofen aus Aluminium, der, abgesehen von Induktionsherden, auf so gut wie allen Kochern und Grills verwendet werden kann. Er hat ein Volumen von 2,8 Litern, seine Antihaft-Keramikbeschichtung ermöglicht exzellente Backergebnisse. Knusprige Brötchen, saftige Aufläufe oder leckere Kuchen: gelingen kinderleicht. Der Glasdeckel namens RoadTop ermöglicht es, dabei den Backvorgang durch das große, hitzebeständige Sichtfenster zu beobachten, ohne den Deckel anheben zu müssen. Außerdem gibt es mit RoadSilicone jetzt auch zwei halbrunde, für den RoadBaker passgenaue Silikonformen, mit denen garantiert nichts mehr anbrennt oder festbackt. Der RoadBaker kostet 99,90 Euro, die Silikonform 26,95 Euro.

Einen guten Campingtisch

Er gehört zur Grundausstattung aller Camper: Zum Gemüseschnippeln, Essen, Kartenspielen oder gemütlichen Zusammensitzen am Abend ist ein guter Campingtisch unverzichtbar. Den HighQ Blackline von der Frankana-Freiko-Eigenmarke gibt es mit 80 mal 60 und 115 mal 70 Zentimetern in zwei Ausführungen (85,95 und 119,95 Euro). Sein Aluminiumgestell sorgt für ein geringes Gewicht von nur 6,9 beziehungsweise 10 Kilogramm, die Höhe beträgt bei beiden Modellen maximal 72 Zentimeter, die Tischbeine sind höhenverstellbar und lassen sich individuell anpassen. Dank kugelgelagerter Fußteller hat der HighQ-Tisch einen guten Stand auch in unebenem Gelände, die Tischplatte aus Kunststoff ist wetterfest und hitzebeständig.

Der Campingtisch HighQ Blackline ist in zwei Größen erhältlich. Die Tischbeine sind einzeln höhenverstellbar.
Foto: Frankana-Freiko
Das AirBeam Sky Canopy ist ein stabiler Sonnensegel mit Luftgestänge.
Foto: Vango

Schattenspender

Wer keine Markise am Fahrzeug hat, kann sich mit einem Sonnensegel oder Tarp behelfen. Das AirBeam Sky Canopy von Vango steht aufgrund seines bogenförmigen Luftschlauchs stabil, und auch bei Wind gibt es dank zahlreicher Abspannmöglichkeiten kein übermäßiges Geflatter. Der Aufbau gelingt mit der mitgelieferten Pumpe in wenigen Minuten, geeignet ist das AirBeam Sky Canopy für Fahrzeuge mit einer Anbindehöhe von rund zwei Metern oder mehr. Bei niedrigeren Fahrzeugen läuft Regenwasser sonst Richtung Fahrzeug. Wer keine Kederleiste hat, kann das Sonnensegel auch mit Schlaufen an einer Reling oder via Spannstangen befestigen, hat dann allerdings keinen regensicheren Übergang. Die große Dachfläche bietet bei hochstehender Sonne reichlich Schatten, morgens und abends scheint die Sonne aber unter dem AirBeam hindurch. Der Preis: 310 Euro.

Ein gemütliches Vorzelt

Was für fast alle Caravaner eine Selbstverständlichkeit ist, ist auch für Fahrer von Campingbussen und kompakten Kastenwagen ohne Markise eine Option: ein gutes Vorzelt. Outwells neuestes Luftvorzelt für Busse und Vans, das Cross PowerAir, ist schnell aufgepumpt, lässt sich flexibel ans Fahrzeug anbinden und dank seines symmetrischen Designs auch an beiden Seiten des Fahrzeugs befestigen. Die Drive-Away-Ready-Funktion ermöglicht es, jederzeit wegzufahren und das Zelt allein stehen zu lassen. Für höhere Fahrzeuge wie Kastenwagen gibt es die Mid- oder Tall-Connection (209,95 Euro), mithilfe derer sich das Zelt auch an größere Camper montieren lässt. Das Cross Power Air kostet 1.399,95 Euro, eine optionale Schlafanbau-Lösung (Sleep Annexe) ist für 349,95 Euro erhältlich.

Das Vorzelt Cross PowerAir von Outwell im Einsatz - luftig, stabil, hell.
Foto: Outwell

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Peggy Peg bietet im typischen Signal-Orange diverse Heringe, gerne auch im Set.
Foto: Peggy Peg

Heringe und Abspannleinen

Ob Vorzelt, Sonnensegel oder Tarp: Wer seine Anbauten nicht ordentlich im Boden befestigt, muss sich nicht wundern, wenn sie sich bei der ersten Windböe selbstständig machen. Das gilt auch für Markisen. Auch sie sollten mit Heringen an den Füßen im Boden verankert werden – wer plant, sein Lager für länger als nur ein paar Stunden aufzuschlagen, sollte sie zusätzlich abspannen. Bei PeggyPeg finden Camper dafür alles, was sie brauchen. Heringe in zahlreichen Ausführungen – aus Kunststoff oder Stahl – und für jeden Untergrund. Ob für die feuchte Wiese, den harten Schotterboden oder Sand: Im PeggyPeg-Sortiment gibt es für jede Situation das passende Utensil. Das Markisen-Bundle, bestehend aus unterschiedlichen Heringen, Ankerplatten, Spann-klemmen und Adaptern für Kederschienen kostet beispielsweise 87,95 Euro.

Einen mobilen Kaffekocher

Ohne Kaffee kein Morgen? Dann darf auch unterwegs der richtige Kaffeekocher nicht fehlen. Ob Kapselmaschine, einfacher Filterhalter oder French Press ist Geschmackssache – und zum Teil eine Frage der Stromversorgung. Wer unabhängig von einem Landstromanschluss sein möchte und gerne Espresso trinkt, liegt mit der neuen, tragbaren Espressomaschine von Omnia richtig. Sie erhitzt 50 bis 80 Milliliter Wasser selbstständig, kann mit gemahlenem Kaffeepulver oder Nespresso-Kapseln bestückt werden und wird einfach über den integrierten USB-C-Anschluss aufgeladen. Der Brühdruck liegt bei rund 20 Bar und bietet damit laut Omnia Espresso in Café-Qualität. Der Preis für die Omnia Espresso On the Go: 149 Euro.

Dank eingebautem Akku kann man den kleinen Espressokocher auch auf eine Wanderung mitnehmen.
Foto: Omnia Sweden
Die Packtasche Thule Chasm hilft mit ihrer halbstarren Konstruktion super beim Organisieren.
Foto: Thule

Praktische Packtaschen

Packen macht oft keinen Spaß – wer dabei immerhin gut organisiert ist, macht sich die ungeliebte Arbeit wenigstens etwas leichter. Praktische Helfer sind gute Packtaschen wie die sechs neuen Gear Hauler Modelle aus der Thule-Chasm-Produktlinie. Die Taschen sind mit 30, 55 und 80 Litern Volumen erhältlich, robust, wetterbeständig und übersichtlich strukturiert. Die halbstarre Konstruktion sorgt für Formstabilität, während die große Öffnung einen schnellen Zugriff ermöglicht. Alle drei Modelle gibt es in Schwarz und dunklem Khaki, das 30-Liter-Modell kostet 79,95 Euro, das 55-Liter-Modell 149,94 Euro und das 80-Liter-Modell 179,95 Euro.

Ein Befüllfilter fürs Frischwasser

Wer seinen Frischwassertank nicht nur in Deutschland auf Stell- und Campingplätzen befüllt, sondern Wasser auch in Süd- und Osteuropa aus teilweise unsicheren Quellen zapfen muss, sollte einen Befüllfilter einpacken. Dieser wird beim Tanken zwischen Zapfstelle und Wasserschlauch platziert und filtert – je nach Art – Viren, Bakterien oder andere Schadstoffe heraus. So gelangen diese erst gar nicht ins Fahrzeug, die Verkeimung des Frischwassertanks und der gesamten Anlage wird zumindest verlangsamt. Filter mit Aktivkohle wie der mycleanwater active Befüllfilter von Reich (69 Euro) filtern Chlor, Medikamentenrückstände, Pestizide, Schwermetalle, Mikroplastik, Asbestfasern sowie schlechten Geruch, Geschmack und Verfärbungen heraus, Filter mit Hohlfasermembran (Reich my-cleanwater sterile Befüllfilter, 99 Euro) halten Viren, Bakterien und Protozoen zuverlässig zurück.

Befüllfilter fürs Frischwasser im Wohnmobil sind für den Sommer essenziell - im Warmen fühlen sich Keime nämlich sehr wohl.
Foto: Reich