> Gregory Alpaca: Hybrid-Koffer im Test

Koffer für Camper: Gregory Alpaca

03.08.2026
Text: CamperVans | Bild: Gregory

Wer im Camper unterwegs ist, benötigt robustes, praktisches und vor allem platzsparendes Gepäck. Der Gregory Alpaca kombiniert die Vorteile eines Hartschalenkoffers mit der Flexibilität einer Duffle Bag.

Als Redakteur kommt es nicht selten vor, dass du mit Sack und Pack durch Deutschland fährst, um irgendwo einen Campervan für einen Praxistest zu übernehmen. Aber auch privat haben wir beim Campen fast immer einen Koffer dabei: Drei, vier Satz Klamotten passen in die Dachstauschränke, und zur zweiten Urlaubs-Halbzeit wird gegen den Inhalt des Koffers getauscht.

Nach diesem System und dank seines speziellen Hybrid-Design hat sich der Alpaca von Gregory seit gut einem Jahr bewährt. Hybrid deshalb, weil das untere Drittel aus robustem Polycarbonat besteht, wie bei einem klassischen Hartschalenkoffer. Als Obermaterial hingegen kommt TPU-beschichtetes Polyester zum Einsatz, dass man von Duffle Bags kennt und einen kaum weniger robusten Eindruck macht. Vor allem aber verbessert sich das Packmaß durch den flexiblen Stoff bei Nichtgebrauch im Camper deutlich.

Auch ansonsten überzeugt der Alpaca, der in Dunkelblau oder Schwarz erhältlich ist: durch leise Rollen mit Nylon-Bereifung, ergonomische Griffe und robuste Reißverschlüsse sowie praktische Mesh-Einsätze und -Innentaschen. Leicht ist er auch.

Gregory bietet den Alpaca mit 40 oder 100 Liter Volumen für 200 bzw. 240 Euro an. Ein bisschen unglücklich, dass die 40er-Version die maximalen Handgepäck-Maße vieler Airlines knapp überschreitet – weil die Rollen zwei Zentimeter überstehen.

Foto: Redaktion
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