> Mobile gas- oder dieselbetriebene und elektrische Camping Heizungen fürs Wintercamping

Mobile Heizungen im Camper: Welche Lösung passt zu deinem Reisealltag?

30.01.2026
Text: Maike Leitholf | Bild: Africa images via Canva

Vom kleinen Elektro-Heizlüfter bis zum Gasofen: Mobile Heizungen gibt es in vielen Varianten und auch speziell fürs Camping. Welche Lösung zu deinem Camper passt, hängt von Reiseziel und Einsatzzweck ab – wir zeigen dir die wichtigsten Unterschiede.

Wenn die Temperaturen fallen, wird es ohne Heizung ziemlich gemütlich im Camper. Nachts hilft hier zwar auch ein guter Schlafsack, vielleicht auch in Kombination mit einer Wärmflasche, die für warme Füße beim Einschlafen sorgt. Wer aber auch im Winter länger unterwegs ist oder tagsüber im Fahrzeug nicht frieren möchte, braucht eine vernünftige Heizlösung. Hier kommen mobile Campingheizungen ins Spiel, die du bei Bedarf einsetzen kannst.

Die Auswahl reicht von kompakten Elektro-Heizlüftern über mobile Gasheizer bis hin zu mobilen Dieselstandheizungen. Doch welches System passt zu deinem Setup? Und was funktioniert nur mit Landstrom – oder auch autark? Wir geben dir einen Überblick über kompakte, mobile Heizungen fürs Camping.

Mobile Heizungen für Camper

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Welche Heizlösung am besten zu dir passt, hängt weniger vom Preis als von deinem Reisestil ab. Stehst du überwiegend auf Campingplätzen mit Stromanschluss, reicht oft ein kompakter Elektroheizer. Wer autarker unterwegs ist, greift eher zu Gas. Und für noch mehr Autarkie und Unabhängigkeit von Strom und Gas kann eine mobile Dieselheizung Sinn machen. Für Selbstausbauer ist zudem eine gute Dämmung von Wänden, Boden und Dach unabdingbar, damit Wärme länger gespeichert wird. Und: Thermomatten für die Fenster sowie Teppiche für den Boden helfen ebenfalls dabei, dass es im Camper gemütlich bleibt.

Sicherheit beim Heizen: Darauf solltest du achten

Egal, ob du elektrisch oder mit Gas heizt – ein paar Grundregeln gelten immer:

  • Sorge für ausreichende Belüftung, besonders bei Gas- und Petroleumheizern.

  • Stelle mobile Heizgeräte standsicher auf und halte Abstand zu Vorhängen, Polstern und Schlafsäcken.

  • Achte auf Umkippschutz und Überhitzungssicherung.

  • Lass Heizgeräte nachts nur laufen, wenn sie ausdrücklich dafür zugelassen sind.

  • Ein CO-Melder im Camper ist eine kleine Investition mit großer Wirkung.

Gerade bei kompakten Fahrzeugen sammelt sich Wärme schnell – aber auch verbrauchte Luft. Regelmäßiges Lüften gehört deshalb zum Wintercamping genauso dazu wie warme Socken.

Heizen mit Strom

Elektroheizungen: unkompliziert, aber abhängig vom Stromanschluss

Elektroheizungen gehören zu den beliebtesten Lösungen auf Campingplätzen. Heizlüfter oder Keramikheizer werden einfach an 230 Volt angeschlossen und liefern schnell warme Luft im Innenraum oder Vorzelt. Der große Vorteil: kein Gas, kein Nachfüllen, kaum Wartung. Der Haken: Ohne Landstrom läuft hier nichts. Für freies Stehen oder lange autarke Nächte sind Elektroheizungen daher nur eingeschränkt geeignet. Typische Varianten: Heizlüfter, Keramikheizer.

Ecomat 2000 – leise Wärme für den Campingplatz

Der Ecomat richtet sich vor allem an Camper, die mit Landstrom unterwegs sind. Der kompakte Elektro-Heizlüfter arbeitet nahezu geräuschlos, trocknet die Luft nicht aus und eignet sich auch für längere Laufzeiten. Zwei Heizstufen und ein Thermostat erleichtern die Temperaturregelung, der integrierte Frostwächter schützt den Innenraum bei Minusgraden. Ideal für Fahrzeuge mit guter Isolierung oder fürs Vorzelt – für autarkes Stehen ist er dagegen nur eingeschränkt nutzbar.

Mobil Heizen mit Gas

Gasheizungen: mobil und kräftig, aber mehr Verantwortung beim Betrieb

Gasheizer funktionieren mit Gaskartusche oder -flasche und brauchen keinen Stromanschluss. Sie eignen sich gut fürs Vorzelt oder für kurze Aufwärmphasen im Camper. Die Heizleistung ist meist höher als bei Elektrogeräten, dafür musst du hier stets für ausreichende Belüftung sorgen und zudem Acht geben, da die Oberfläche der Geräte sehr heiß werden kann. Wichtig: Immer auf Umkippschutz und Sauerstoffmangelsicherung achten.

Portable Buddy Gasheizer – mobile Wärme ohne Strom

Der Mr. Heater Portable Buddy ist eine Lösung für alle, die auch abseits von Campingplätzen heizen möchten. Er läuft wahlweise mit Gaskartusche oder Propangasflasche und liefert bis zu 2,4 kW Leistung. Gezündet wird per Piezo, Kippschutz und Sauerstoffsicherung sorgen für ein Plus an Sicherheit. Praktisch fürs Vorzelt oder zum schnellen Aufwärmen im Camper – für dauerhaften Betrieb im Innenraum eher nicht gedacht, dafür flexibel einsetzbar unterwegs.

Alternative für autarkes Heizen: Mobile Diesel-Standheizungen

Wer ohne Steckdose oder Gaskartusche auskommen möchte, findet in mobilen Dieselheizungen eine weitere Option. Pundmann bietet dafür eine transportable Standheizung im kompakten Box-Format – gedacht für Camper, Dachzelte und flexible Outdoor-Einsätze.

Die Einheit passt in den Kofferraum und lässt sich über zwei Griffe bequem tragen. Je nach Ausführung ist sie mit Tank sowie AGM- oder LiFePO₄-Batterie ausgestattet. Mit fünf Litern Diesel sind je nach Leistungsstufe rund 20 bis 50 Stunden Heizbetrieb möglich, die integrierte Batterie (optional) versorgt das System bis zu zwölf Stunden ohne externe Stromquelle.

Die Heizleistung liegt zwischen 0,8 und 2 kW und reicht für Räume bis etwa 20 Kubikmeter. Bedient wird die Heizung direkt an der Box oder per Fernbedienung.

Fazit

Die perfekte mobile Camping-Heizung gibt es nicht – wohl aber die passende für deinen Reisestil. Wer meist auf Campingplätzen steht, kommt mit Elektroheizungen entspannt durch die kalte Jahreszeit. Wer autark unterwegs ist, setzt auf Gas oder behilft sich mit der Kombination aus einer starken Powerstation und kurzfristiger Wärme mit einer sparsamen Elektroheizung. Am Ende zählt, dass du nachts warm schläfst und morgens ohne Frostfinger Kaffee kochen kannst.

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