Vom kleinen Elektro-Heizlüfter bis zum Gasofen: Mobile Heizungen gibt es in vielen Varianten und auch speziell fürs Camping. Welche Lösung zu deinem Camper passt, hängt von Reiseziel und Einsatzzweck ab – wir zeigen dir die wichtigsten Unterschiede.
Wenn die Temperaturen fallen, wird es ohne Heizung ziemlich gemütlich im Camper. Nachts hilft hier zwar auch ein guter Schlafsack, vielleicht auch in Kombination mit einer Wärmflasche, die für warme Füße beim Einschlafen sorgt. Wer aber auch im Winter länger unterwegs ist oder tagsüber im Fahrzeug nicht frieren möchte, braucht eine vernünftige Heizlösung. Hier kommen mobile Campingheizungen ins Spiel, die du bei Bedarf einsetzen kannst.
Die Auswahl reicht von kompakten Elektro-Heizlüftern über mobile Gasheizer bis hin zu mobilen Dieselstandheizungen. Doch welches System passt zu deinem Setup? Und was funktioniert nur mit Landstrom – oder auch autark? Wir geben dir einen Überblick über kompakte, mobile Heizungen fürs Camping.
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Kompakter Elektro-Heizlüfter mit drei Leistungsstufen (450 bis 1.800 Watt) für Camper, mit Abschaltautomatik und Frostwächter. Läuft auch im Dauerbetrieb und trocknet die Luft nicht aus.
Wie der Ecomat 2000 Plus, aber mit zwei Plus-Funktionen für schnelle Wärme, Leise-Funktion mit Ruhezustandsoption und Memory-Funktion. In rubinrot oder schwarz.
Stabile Transporttasche für den Ecomat 2000, wenn er mal nicht gebraucht wird. Mit Innenfach für den Filter.
Kompakter Keramik-Heizlüfter für gelegentliche Nutzung mit 440- und 1500 W. Stufenlos regelbar, kippsicher, mit Überhitzungschutz. Auch als Ventilator geeignet. Nicht für Dauerbetrieb geeignet.
Kompakter und günstiger Keramik-Heizlüfter mit 700 oder 1500 W (230 Volt). Oszillierend für gleichmäßige Wärme. Mit Umfallsicherung und Überhitzungsschutz. Praktisch für die Übergangszeit im Camper.
Keramik-Heizlüfter mit Display, Fernbedienung und ECO-Modus. Zwei Leistungsstufen, Timer und Weitwinkel-Oszillation sorgen für gleichmäßige Wärme. Mit Kipp- und Überhitzungsschutz.
Heizteppich für warme Füße im Camper: einfach auslegen, einstecken, fertig. Rutschfeste Unterseite, Teppichoberfläche und angenehme Wärme bis ca. 30 °C. Auch für 12 V erhältlich.
Mobiler Gasheizstrahler im Set inkl. Umrüstschlauch für Propangasflaschen mit Piezozündung, Kippschutz und Sauerstoffsicherung. Heizleistung bis 2,4 kW für Räume bis 21 m³.
Mobiler Gasheizer mit 1,2–2,4 kW für Vorzelt und Camper, läuft mit Kartusche. Für den Betrieb mit Propangasflaschen ist ein optionaler Verbindungsschlauch nötig.
Anschlussschlauch für den Gasheizstrahler Portable Buddy zum Anschluss an alle gängigen Propangasflaschen mit 5 und 11 Kilo.
Kompakte Diesel-Standheizung im Transportkoffer (ab 11 kg) mit 5-Liter-Tank und Fernbedienung. Je nach Leistungsstufe sind rund 41 bis 100 Stunden autarker Heizbetrieb möglich (0,1–0,24 l/h).
Mobile Diesel-Standheizung mit LiFePO₄-Batterie (17 kg), 5-Liter-Tank und Fernbedienung.
Welche Heizlösung am besten zu dir passt, hängt weniger vom Preis als von deinem Reisestil ab. Stehst du überwiegend auf Campingplätzen mit Stromanschluss, reicht oft ein kompakter Elektroheizer. Wer autarker unterwegs ist, greift eher zu Gas. Und für noch mehr Autarkie und Unabhängigkeit von Strom und Gas kann eine mobile Dieselheizung Sinn machen. Für Selbstausbauer ist zudem eine gute Dämmung von Wänden, Boden und Dach unabdingbar, damit Wärme länger gespeichert wird. Und: Thermomatten für die Fenster sowie Teppiche für den Boden helfen ebenfalls dabei, dass es im Camper gemütlich bleibt.
Egal, ob du elektrisch oder mit Gas heizt – ein paar Grundregeln gelten immer:
Sorge für ausreichende Belüftung, besonders bei Gas- und Petroleumheizern.
Stelle mobile Heizgeräte standsicher auf und halte Abstand zu Vorhängen, Polstern und Schlafsäcken.
Achte auf Umkippschutz und Überhitzungssicherung.
Lass Heizgeräte nachts nur laufen, wenn sie ausdrücklich dafür zugelassen sind.
Ein CO-Melder im Camper ist eine kleine Investition mit großer Wirkung.
Gerade bei kompakten Fahrzeugen sammelt sich Wärme schnell – aber auch verbrauchte Luft. Regelmäßiges Lüften gehört deshalb zum Wintercamping genauso dazu wie warme Socken.
Elektroheizungen gehören zu den beliebtesten Lösungen auf Campingplätzen. Heizlüfter oder Keramikheizer werden einfach an 230 Volt angeschlossen und liefern schnell warme Luft im Innenraum oder Vorzelt. Der große Vorteil: kein Gas, kein Nachfüllen, kaum Wartung. Der Haken: Ohne Landstrom läuft hier nichts. Für freies Stehen oder lange autarke Nächte sind Elektroheizungen daher nur eingeschränkt geeignet. Typische Varianten: Heizlüfter, Keramikheizer.
Der Ecomat richtet sich vor allem an Camper, die mit Landstrom unterwegs sind. Der kompakte Elektro-Heizlüfter arbeitet nahezu geräuschlos, trocknet die Luft nicht aus und eignet sich auch für längere Laufzeiten. Zwei Heizstufen und ein Thermostat erleichtern die Temperaturregelung, der integrierte Frostwächter schützt den Innenraum bei Minusgraden. Ideal für Fahrzeuge mit guter Isolierung oder fürs Vorzelt – für autarkes Stehen ist er dagegen nur eingeschränkt nutzbar.
Gasheizer funktionieren mit Gaskartusche oder -flasche und brauchen keinen Stromanschluss. Sie eignen sich gut fürs Vorzelt oder für kurze Aufwärmphasen im Camper. Die Heizleistung ist meist höher als bei Elektrogeräten, dafür musst du hier stets für ausreichende Belüftung sorgen und zudem Acht geben, da die Oberfläche der Geräte sehr heiß werden kann. Wichtig: Immer auf Umkippschutz und Sauerstoffmangelsicherung achten.
Der Mr. Heater Portable Buddy ist eine Lösung für alle, die auch abseits von Campingplätzen heizen möchten. Er läuft wahlweise mit Gaskartusche oder Propangasflasche und liefert bis zu 2,4 kW Leistung. Gezündet wird per Piezo, Kippschutz und Sauerstoffsicherung sorgen für ein Plus an Sicherheit. Praktisch fürs Vorzelt oder zum schnellen Aufwärmen im Camper – für dauerhaften Betrieb im Innenraum eher nicht gedacht, dafür flexibel einsetzbar unterwegs.
Wer ohne Steckdose oder Gaskartusche auskommen möchte, findet in mobilen Dieselheizungen eine weitere Option. Pundmann bietet dafür eine transportable Standheizung im kompakten Box-Format – gedacht für Camper, Dachzelte und flexible Outdoor-Einsätze.
Die Einheit passt in den Kofferraum und lässt sich über zwei Griffe bequem tragen. Je nach Ausführung ist sie mit Tank sowie AGM- oder LiFePO₄-Batterie ausgestattet. Mit fünf Litern Diesel sind je nach Leistungsstufe rund 20 bis 50 Stunden Heizbetrieb möglich, die integrierte Batterie (optional) versorgt das System bis zu zwölf Stunden ohne externe Stromquelle.
Die Heizleistung liegt zwischen 0,8 und 2 kW und reicht für Räume bis etwa 20 Kubikmeter. Bedient wird die Heizung direkt an der Box oder per Fernbedienung.
Die perfekte mobile Camping-Heizung gibt es nicht – wohl aber die passende für deinen Reisestil. Wer meist auf Campingplätzen steht, kommt mit Elektroheizungen entspannt durch die kalte Jahreszeit. Wer autark unterwegs ist, setzt auf Gas oder behilft sich mit der Kombination aus einer starken Powerstation und kurzfristiger Wärme mit einer sparsamen Elektroheizung. Am Ende zählt, dass du nachts warm schläfst und morgens ohne Frostfinger Kaffee kochen kannst.