> Firmenportrait KCT

Echtglasfenster aus Schwaben

19.09.2023

Der Name KCT aus Rosenfeld steht für exklusive Echtglasfenster für (Welt-)Reisemobile. Ein Blick hinter die Kulissen.

Dach- oder Ausstellfenster im Freizeitfahrzeug? Die sind doch aus Kunststoff gefertigt – so die allgemeine Meinung unter Campern. Dabei ruht der Blick meist auf vorgehängten oder Rahmenfenstern aus der Schmiede von beispielsweise Dometic (Seitz) oder Polyroof. Ebenso wohlbekannt sind die Nachteile dieser Produkte: Mäßige Isolationsleistung, kaum Geräuschdämmung, mieser Schutz vor Stechmücken, das Kunststoffglas verkratzt bei Astkontakt schnell und, die vielleicht gravierendsten Nachteile: Die Fenster wurden vom Hersteller seit endlosen Jahren nicht optimiert und sind selbst von völlig unfähigen Einbrechern in Sekunden aufgehebelt. Ihr maßgeblicher Vorteil: Sie sind leicht und verhältnismäßig günstig.

Eine, wenn auch sehr exklusive Alternative, bietet die Firma KCT aus dem schwäbischen Rosenfeld. Das Team rund um Achim Krumm fertig seit 2003 Echtglasfenster, weitestgehend in Handarbeit in einem kleinen Team von top geschulten Facharbeitern. Parallel – und das wirft ein besonders charmantes Licht auf die Firmenphilosophie – setzt KCT schwerpunktmäßig auf regionale Zulieferer und somit kurze Transportwege. Parallel bietet das Unternehmen seinen Kunden, trotz eines engen Netzes an Partnern (übrigens mehr als 500 weltweit), die Möglichkeit zu einem Service in Rosenfeld vorbeizuschauen.

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Werfen wir einen Blick auf die Produkte: Im Vergleich zu den oben angesprochenen Nachteilen von Fenstern, sprechen gleich eine ganze Reihe an Qualitätsmerkmalen für die schwäbischen Dachluken und Fenster, die in dieser Art und Güte einzigartig auf dem Markt sind und die quasi keines der oben genannten Nachteile kennen. Somit verwundert es kaum, dass die meisten Weltreisemobile, die auf den harten Pisten dieser Welt unterwegs, mit KCT-Fenstern und Dachhauben ausgerüstet ist – insbesondere dann, wie oben schon erwähnt, der Gewichtsaspekt ein wenig in den Hintergrund treten kann.

Grundsätzlich fertigt KCT seine Kunststofffensterrahmen aus einem Verbund aus zwei Echtglas-ESG-Gläsern mit Gasfüllung und einer effektiven, aufgedampften Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtung. Somit bietet dieser Aufbau exzellente Isolationswerte und schließt die Gefahr der Entstehung von Kondenswasser quasi aus. Da beide Scheiben einen geschlossenen Raum umschließen, besteht auch nicht die Gefahr der Verschmutzung im Zwischenraum.

Ganz nebenbei garantiert der Aufbau noch einen hervorragenden Schallschutz und somit, nicht ganz unwesentlich, erholsamen Schlaf auf der Reise. Und während „normale“ in sich geschlossene Isolierfenster durch den ansteigenden Druck im Scheibeninnern bei einer Höhe von etwas 4.000 Metern schon reißen können, halten KCT-Fenster selbst den immensen Beanspruchungen der peruanischen Höhenstraßen aus, was Prüfungen in Druck- und Klimakammer eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Fenster wählen Kunden als Ausstellfenster mit stufenlosem Öffnungswinkel – oder eben als Fenster mit Festverglasung.

Infobox

KCT Fenster 600 x 440 Millimeter:  2.265 Euro (16 kg, inklusive Abdunklungs- und Moskitorollo)

Optisch der Hit: KCT-Fenster werden bündig mit der Außenwand montiert und bieten somit keine überstehenden Angriffspunkte für Äste. Der hochwertige Innenrahmen mit Insekten- und Sonnenschutzrollo wird von innen verschraubt und lässt sich übrigens auch bei anderen Fenstern nachrüsten.

Der UV-beständige Sonnenschutz ist absolut lichtdicht, das Insektenschutzrollo liefert KCT auf Wunsch mit „normalen“ Moskito- oder deutlich engmaschigeren Blackfly-Ausführung. Ein Tipp für Camper, die gerne mal nach Schottland oder Skandinavien fahren und sicheren Schutz vor Midges wünschen. Die Innenrahmen sind übrigens durch clevere Profile und Brüsten absolut Insektendicht. Wer also die Nase vom mangelhaften Moskitoschutz seiner Dometic-Fenster gestrichen voll hat, kann also jederzeit umrüsten. KCT bietet für seine Innenrollos entsprechende Dometic-Adapter an.

Wer das Sonnenschutzrollo schließt, profitiert übrigens durch die nun abgeschlossene Luftkammer von einer erhöhten Isolation – bei Hitze sowie Kälte.

In puncto Einbruchschutz setzt KCT neben seinem Sicherheitsglas auf einen stahlarmierten, rostfreien Rahmen sowie robuste Metallbeschläge – reduziert im Gegenzug durch clever konstruierte, extrem steife Carbon-Aussteller aber wieder Gewicht.

Wer sich für KCT-Fenster interessiert: Grundsätzlich sind die Fenster für einen Aufbau in einer 60-Millimeter-Sandwichwand optimiert, lassen sich aber für unterschiedlichste Wandstärken adaptieren. Individuelle Spezialmaße realisiert das Team in Rosenfeld ebenso, wie jede gewünschte Sonderfarbe.

Last but not least: Clever auch das Bedienkonzept, denn grundsätzlich lassen sich alle Fenster, Dachluken sowie Rollos mit einer Hand bedienen. Und wenn’s doch mal hakt: Alle KCT-Produkte sind darauf ausgelegt jederzeit problemlos repariert werden zu können – was wiederum voll im Sinne wünschenswertiger Nachhaltigkeit ist. www.kctechnik.de

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