Auf dem Caravan Salon 2025 präsentiert Volkswagen Nutzfahrzeuge den Grand California Dune – ein Sondermodell in exklusiver Farbgebung, mit starker Ausstattung und ordentlichem Preisvorteil.
Zusätzlich zur bereits angekündigten Modellpflege bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge den Grand California in beiden Grundrissen als Sondermodell „Dune“, das sich von außen an einer Uni-Lackierung in Ascotgrau, schwarzen 17-Zoll-Alus und einer Folierung mit dem Schriftzug „DUNE“ plus Kompass in der seitlichen Fensterlinie zu erkennen gibt.
Die Farbe – ein heller Kreideton – war bereits auf dem T6.1 beliebt und bisher nicht für den Grand California auf VW Crafter erhältlich. Der Hersteller verspricht eine markante Allterrain-Optik und scheut dabei nicht auf die Kunststoff-Beplankung zu verweisen, die den robusten Auftritt noch verstärken soll. Passend dazu kann das Sondermodell optional mit permanentem Allradantrieb und einer Differenzialsperre für die Hinterachse bestellt werden.
Stets ab Werk an Bord ist das ansonsten aufpreispflichtige Assistenzpaket Advanced (u. a. inkl. automatischer Distanzregelung ACC und Lane Assist) sowie LED-Hauptscheinwerfer, die Rückfahrkamera und die Klimaautomatik. Außerdem spendiert VW noch Campingmöbel für draußen und eine umlaufende Ambientebeleuchtung.
Der 600er Dune mit Querbett, und Frontantrieb wird ab 88.964 Euro erhältlich sein, der Längsschläfer Grand California 680 Dune ab 91.886 Euro – macht laut VW einen Preisvorteil von bis zu 3.623,55 Euro. Beide Kastenwagen werden von einem 163 PS starken Turbodiesel angetrieben, der stets an ein Wandlergetriebe mit acht Fahrstufen gekoppelt ist.
Egal ob der Grand California als Sondermodell Dune oder in der regulären Version bestellt wird: Alle 26er Modelle erhalten ein Facelift im Interieur. So sind die Tischplatte, die Arbeitsfläche der Küchenzeile und der Bodenbelag aus PVC fortan im neuen Dekor „Atami Bambus“ ausgeführt. Dadurch wirkt der Grand California etwas weniger steril als bisher, ganz in Weiß. Es bleibt jedoch bei einem cleanen, automotiven Look. Für die Armatur der Küche sowie sämtliche Griffe, Schalter und Steckdosen wählt VW ab sofort matt-schwarze Varianten. Auch dadurch wurde das Interieur behutsam modernisiert.
Es gibt jedoch auch technische Anpassungen. So wurden die Oberschränke mit Gepäcknetzen ausgestattet. Das ist gerade bei der etwas eigenwilligen Grand California-Lösung mit doppelter Klappe keine schlechte Idee. Zudem wurde die Ergonomie der Griffe – inklusive dem Kühlschrank – überarbeitet und spürbar verbessert. Für den Tisch der Halbdinette gibt es nun zusätzlich eine Halterung an der Rückseite des Küchenblocks, wodurch dieser kurzerhand auch als Außentisch verwendet werden kann. Alle Camping-Funktionen, zum Beispiel das Licht oder die Füllstände von Tanks und Batterien, lassen sich über einen zentralen Touchsceen im Wohnraum oder per Smartphone-App steuern und überwachen.
Auch auf der Optionsliste hat sich ein bisschen was getan. Allem voran gibt es nun ein passgenaues Set Thermomatten für das Fahrerhaus. Dank besserer Isoliereigenschaften soll so vor allem die Wintertauglichkeit verbessert werden.
Der überarbeitete Grand California kommt mit der Technik vom neuen Crafter: Dazu zählen das „Digital Cockpit Pro“, ein Infotainmentsystem mit aufgesetztem Touchscreen (Serie 10,4 Zoll, optional 12,9 Zoll) und überarbeitete Assistenzsysteme, von denen viele bereits ab serienmäßig verbaut sind. Die klassiche Handbremse wurde durch eine elektronische Parkbremse ersetzt, sodass sich der Fahrersitz nun etwas leichter drehen lässt.
Seit 2019 hat VW neben dem Campingbus-Klassiker California und dem Minicamper Caddy California auch eine Kastenwagen-Baureihe im Programm. Insbesondere der Grand California 600 wurde anfangs zum Kampfpreis angeboten – inklusive Hochdach, großem Motor und Wandler-Automatik.
Der klinisch weiße Innenraum ist modern, aber Geschmackssache. Schon klassischer: der Grundriss mit Querbett im Heck (193 mal 136 Zentimeter), Küchenzeile im Bereich der Schiebetür plus Kompaktbad gegenüber und Halbdinette durch drehbare Fahrerhaussitze. Optional kann im Hochdach ein Bett für Kinder (190 mal 118 Zentimeter) ergänzt werden.
Wer noch mehr Wohnkomfort sucht, findet im längeren Schwestermodell Grand California 680 eine passende Alternative. Hier sind die Betten (200 mal 167 Zentimeter) längs angeordnet. Das Dach ist das werksseitige Superhochdach des Crafters, das besonders viel Stehhöhe, aber keine zusätzliche Schlafmöglichkeit bietet. Mehr Infos: www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de
Standort auf der Messe: Halle 16 / E60-01..E60-02