Doppelt kühlt besser

3 Camping-Kühlboxen im Vergleich

Kühlen und Gefrieren in zwei unabhängig regelbaren Kühlfächern - große Dualzone-Kompressorkühlboxen machen es möglich. Drei Camping-Kühlboxen mit rund 70 Liter Volumen im aufwändigen Praxis- und Labortest.
Text: CamperVans - Magazin | Fotos: Hersteller, Karsten Kaufmann

Robuste Kühlboxen mit leistungsstarker Kompressorkühltechnik sind für anspruchsvolle Camper alternativlos. Sie benötigen zwar permanent Strom, kühlen dafür aber selbst bei tropischen Außentemperaturen jederzeit verlässlich. Zudem arbeiten die Kühlboxen auch bei Schräglagen von bis zu 30 Grad – hier hätte eine Absorber-Kühlbox oder ein Absorber-Kühlschrank schon lange die Flügel gestreckt.

Dualzone-Kühlboxen versprechen zudem zwei getrennt regelbare Kühlbereiche. Wer wünscht, lagert nun in einem Kühlbereich Tiefkühlkost ein – Gemüse, Bier und frisches Fleich oder Fisch im zweiten Kühlfach bei gewünschten sechs bis acht Grad. Klappt das tatsächlich auch in der Praxis? Und wie sieht es mit dem Stromverbrauch der recht großen Kühlboxen aus? Die CamperVans-Redaktion hat drei Dualzone-Kühlbosen für einen Test geordert: die Dometic CFX3 75 DZ, die Indel TB 65 Steel DD und die Truma C69 DZ – wie in der Typenbezeichnung zu erkennen – mit nutzbarem Volumen von 65,69 und 75 Litern.

Alle Camping-Kühlboxen arbeiten mit 12 – oder 24-Volt-Bordspannung, können aber jederzeit an 230 Volt angeschlossen werden. An Bord des Campers bietet es sich also an, die Boxen in beide Stromkreise zu integrieren, denn eine interne Vorrangschaltung regelt bei angeschlossenem Landstrom sofort auf diesen um, um die Bordbatterie zu entlasten.

Erfrischend: Eisgekühlte Getränke beim Campingausflug

Wichtiges am Rande

Der erste Eindruck: Keine der Camping-Kühlboxen gibt bei der Inbetriebnahme große Rätsel auf – Indel legt der TB 65 eine brauchbare Kurzanleitung bei, Truma eine ausführliche und gut verständliche Anleitung. Die Kurzanleitung von Dometic hilft nicht wirklich, wer eine nützliche Anleitung wünscht, muss diese umständlich unter dometic.com/manuals suchen – ein QR-Code in der Kurzanleitung, der direkt zum Download des Manuals führt, wäre hier hilfreich und zeitgemäß.

 

Tolles Detail: Bei Truma und Dometic lässt sich der Deckel wahlweise so montieren, dass er nach vorne oder eben nach hinten öffnet. Alle drei Boxen garantieren minimale Temperaturen von minus 22 Grad – im Test blieben schon bei minus 12 Grad Eis und Tiefkühlkost verlässlich tiefgefroren, sollten dann aber nur für maximal drei Wochen gelagert werden. Kühlgut fürs Eisfach muss ohnehin unbedingt tiefgefroren in die Box gelegt werden – keine der Kühlboxen eignet sich zum schnellen Schockfrosten, so die Hersteller. Wer minus 18 Grad wählt, kann zwar Kühlgut deutlich länger lagern, muss aber mit erheblich höherem Stromverbrauch rechnen.

Alle Boxen im Test verfügen zudem über einen Turbo- Modus zum schnellen Herunterkühlen. Dieser stand im Test nicht im Fokus, da hier in erster Linie der „normale“ Stromverbrauch fokussiert wurde. Der Turbo hilft beim Einlagern von neuem Kühlgut und sollte nur dann aktiviert werden, wenn ausreichend Batteriekapazitäten zur Verfügung stehen. Wer die Kühlbox fest ins 12-Volt-Bordnetz integriert, sollte unbedingt die nötigen Kabelquerschnitte im Blick haben. Bei Kabeln unter 4,5 Metern sollte der minimale Querschnitt bei 2,5 Quadratmillimeter liegen, mit jedem Meter mehr muss der Querschnitt um etwa einen Quadratmillimeter wachsen, so die Faustregel.

Und um mit einem Irrglauben aufzuräumen: Keine Kühlbox kann mit einem Generator oder Solarpanel „betrieben“ werden. Diese können lediglich eine Bordbatterie laden, die wiederum die Kühlbox mit Strom versorgt. Die Versorgungsbatterie für eine Kühlbox und/oder weitere Verbraucher sollte grundsätzlich so gewählt werden, dass mindestens zwei Tage autarkes Campen ohne Energiezufuhr möglich sind.

Dualzone-Kühlboxen sind in kompakten Campern eine hervorragende Alternative zum Kühlschrank – für Besitzer von großen Fahrzeugen eine attraktive Ergänzung zum Absorber-Kühlschrank.

Flüsterleise?

Kompressorkühlgeräte stehen im Ruf, durch brummige Kompressoren die Nachtruhe zu stören. Insbesondere bei älteren Geräten mag dieser Vorwurf stimmen. Allerdings war es seltener der monoton vor sich hin brummende Kompressor, sondern eher ein fieses Geräusch in der Start- oder Abschaltphase, das dem Camper den Schlaf geraubt hat. Auch die Kontrahenten im Test gehen nicht völlig lautlos ans Werk. Allerdings läuft der Kompressor der Dometic CFX3 mit 41,6 dB unerwartet sanft an

Robuste Gehäuse sind dann gefragt, wenn die Boxen outdoor oder mobil eingesetzt werden.

und ist auch auf höherer Drehzahl ein erstaunlich ruhiger Geselle, läuft aber kürzer und startet häufiger als die Kontrahenten. Trumas C69 ist mit 44,5 dB schon eine Stufe lauter, säuselt aber durchweg verträglich vor sich hin. Der Kompressor Indel erhält für seine 46,1 dB hingegen die rote Laterne im Testfeld. Sein Geräusch ist nicht nur messbar lauter, es ist auch etwas unangenehmer, wenn auch noch weit davon entfernt, einen kleinen Raum mit einer lauten, störenden Geräuschkulisse anzufüllen. Grundsätzlich gilt: Die Kühlbox muss im Camper stets möglichst weit vom Bett platziert sein, die Entlüftung des Kompressors möglichst vom Bett weg zeigen. Und Dezibel ist nicht gleich Dezibel: Bei identisch lauten Geräten kann ein Geräusch als sehr störend, das andere hingegen als fast schon angenehm empfunden werden. Ein Blick in unsere Testbriefe verrät Genaueres.

Temperaturkonstanz

Haben die Kühlboxen bis auf die vorgewählte Temperatur abgekühlt, halten sie diese weitestgehend konstant. Dabei wechseln Laufzeiten des Kompressors, in denen die Temperatur sinkt und Ruhephasen, in denen der Kompressor stoppt und die Temperatur im Innern wieder ansteigt. In dieser Disziplin ist Truma mit einer minimalen Schwankung von gerade mal einem halben Grad Klassenprimus – dicht gefolgt von CFX3 von Dometic, die nur circa ein Grad schwankt. Die Kühlfachtemperatur der Indel steigt und fällt um drei Grad. Da sie ohnehin ein Grad wärmer als programmiert einregelt, sollte man die Wunschtemperatur ein bis zwei Grad kälter wählen. Da die Schwankungen im Kühlfach und nicht im Innern des Kühlguts gemessen sind, sind sie nicht ganz hoch zu bewerten, perfekte Konstanz aber durchaus zu favorisieren.

Die drei Kühlboxen im Vergleich
Die Stromaufnahme visualisiert Kompressorlaufzeiten und Drehzahl sowie die Häufigkeit, wie oft sich eine Kühlbox pro Stunde anschaltet.

Stromverbrauch

Im Betrieb ziehen die Kompressoren zwischen vier und etwa fünf Ampere aus der Bordbatterie. Da sie zyklisch immer wieder Pausen einlegen, muss, um den tatsächlichen Stromverbrauch zu analysieren, dieser über einen längeren Zeitraum betrachtet werden. Hierbei sind die Variablen vielfältig und nur eine enge Auswahl kann dieser Test abbilden. Wünscht der Kunde Eisfachtemperaturen, liegt der Verbrauch der Dometic über dem der Mitbewerber. Bei moderaten Kühlfachtemperaturen avanciert die Dometic zum Klassenprimus und schlägt Indel und Truma in Test 2.

 

Steigen die Außentemperaturen (Test 3), liegen alle Mitbewerber nach dem Erreichen der Soll-Temperatur auf Augenhöhe. Wenn man die Abkühlzeit mitbetrachtet, hat die CFX3 von Dometic die Nase vorne. Da im Alltag die Kühlboxen konstant laufen, fällt dieser Aspekt allerdings weniger wichtig aus. Während die Umgebungstemperatur im Test 2 bei 22 Grad Celsius lag, mussten die Kühlboxen im Test 3 bei 34 Grad auf sechs Grad Kühlfachtemperatur abkühlen. Der Stromverbrauch pro Stunde stieg hierbei von etwa 0,4 auf 0,8 bis 0,85 Amperestunden,

Soll-Temperatur 7 Grad justiert: Truma bleibt, regelt die Durchschnittstemperatur auf ein halbes Grad konstant und im Ø nur minimal zu warm, Indel schwankt um 2,5 Grad, Dometic sehr konstant, aber zwei Grad zu kalt.

der Tagesverbrauch stieg von etwa 10 auf 20 Amperestunden. Wer das Energiemanagement seines Kastenwagen oder Campingbus (Batteriekapazität/Solar) neu konzipiert, muss zudem noch kalkulieren, dass häufiges Öffnen der Kühlbox oder Einlagern frischen Kühlguts und noch höhere Außentemperaturen den Verbrauch weiter nach oben treiben können.

Tipp: Die angezeigten Ist-Temperaturen der Kühlboxen entsprechen nicht immer den tatsächlichen im Kühlfach. Bei Neukauf gilt: Erst mal mit einem Thermometer nachmessen – nicht zuletzt, um schon im Vorfeld zu wissen, wie man seine Box perfekt auf die gewünschte Temperatur justieren kann.

TEST IM FOKUS

Alle Kühlboxen mussten sich mehreren Testreihen unterziehen. Im ersten Test programmierten die Tester die Kühlfächer auf minus 12 und sechs Grad, um den Stromverbrauch unter extremen Bedingungen zu ermitteln. Jede Kühlbox würde von einer eigenen LiFePO4-Batterie mit Strom versorgt, die Spannung wurde über ein Ladegerät stabil gehalten. Ein Datenlogger zeichnete Temperatur im Kühlfach, Stromverbrauch aktuell und gesamt auf. In diesem Testverlauf regelten die Kühlboxen (trotz identisch programmierter Zieltemperatur) auf unterschiedliche Temperaturen der Stromverbrauch ist somit (siehe Tabelle Test 1) nicht direkt vergleichbar.

Bei Test 2 wurden daher die Soll- Temperaturen angepasst, um bei identischer Kühlleistung den Stromverbrauch vergleichen zu können. Im Test herrschten moderate Bedingungen von 22 Grad Außentemperatur. In der dritten Testreihe wurde der „Testraum“ auf 34 Grad Celsius aufgeheizt, um den Stromverbrauch unter sommerlichen Temperaturen abbilden zu können. Grundsätzlich gilt: Wer den Stromverbrauch minimieren möchte, muss stets auf maximale Belüftung des Fahrzeugs achten und so häufig wie möglich im Schatten parken – oder eben, in der Sonne geparkt, darauf hoffen, dass die Solarpanels auf dem Dach den Mehrverbrauch auch kompensieren können.

Testaufbau: Stromverbrauch-Vergleich der drei Kühlboxen

Dometic CFX3 75 DZ

Mit 27,5 Kilogramm ist die Dometic die leichteste Box im Test, Gehäuse und Verschlüsse bieten nicht ganz die Robustheit wie Indel oder Truma. Mit 75 Liter nutzbarem Volumen offeriert die CFX3 parallel die größten Kühlfächer im Testfeld. Mit 196 Litern (Außenmaße) baut sie recht groß, die beim Verstauen der Box mitunter störenden, überstehenden Tragegriffe lassen sich abschrauben. Die beiden eher breiten als tiefen Kühlfächer sind gut zu befüllen, zwei Körbe im kleineren Fach und einer im großen Kühlfach erleichtern die Nutzung. Bestnote von allen drei Kühlboxen. Geht’s ans Putzen: Über zwei Stopfen im Boden kann man Kondensat oder Wasser ablaufen lassen. Mit minimaler Geräuschentwicklung von nur 41,6 dB läuft der Kompressor an, so favorisiert sich die CFX3 für Camper mit leichtem Schlaf. Nach wenigen Minuten regelt der Kompressor dann langsam hoch, das Geräusch bleibt aber vergleichsweise unauffällig und angenehm. Das ist wichtig, denn der Dometic-Kompressor startet in Test 1 (siehe Tabelle) in 14 Stunden ganze 25- mal, der der Indel-Box nur 12-, der der Truma 15-mal. So wäre die CFX3, so leise sie auch ist, keine gute Wahl für Personen, die im Schlaf empfindlich auf wechselnde Geräusche reagieren.

Die Kühlfächer der Dometic sind gut zu befüllen, zwei Körbe im kleineren Fach und einer im großen Kühlfach erleichtern die Nutzung. Bestnote von allen drei Kühlboxen.

Beide Kühlfächer der CFX3 können unabhängig voneinander, auf Wunsch auch via Bluetooth und App, geregelt werden – alternativ kann die CFX3 sogar in ein Wifi-Netz eingebunden werden. Im Test erreicht die Dometic von allen drei Boxen am schnellsten die vorgewählte Temperatur, unterschreitet aber diesen vorprogrammierten Wert um rund ein bis zwei Grad – regelt dann konstant auf ein Grad genau. Dies erklärt den höheren Stromverbrauch in Test 1, in dem die Dometic a) vier Stunden schneller als die Truma abkühlt und die Soll-Temperatur noch ein wenig mehr unterschreitet. Kommen wir zum Stromverbrauch:

Damit die Dometic in Testreihe 2 (Soll-Temperatur aller Boxen auf sieben Grad) dieselbe Temperatur wie Truma und Indel einregelt, programmierten wir beide Kühlfächer auf 10 Grad, um die gewünschte Ist-Temperatur von sieben bis acht Grad im Kühlfach und einen Stromverbrauch auf Augenhöhe mit Indel und Truma zu erhalten.

 

FAZIT: Die vergleichsweise leichte Dometic CFX3 ist mit Bluetooth sowie Wifi ausgestattet. Bei moderaten Kühl- und Außentemperaturen liegt die CFX3 von Dometic in puncto Stromverbrauch vorne, bei höheren Außentemperaturen hingegen mit Indel und Truma gleichauf. Empfehlung für Camper, die großen Wert auf einen leisen Kompressor legen.

Brauchbare, leicht verständliche App, gutes Bedienteil am Gehäuse.

Indel TBV 65 Steel DD

Mit 65 Litern nutzbarem Volumen ist die Indel vier Liter kleiner als die Truma und ganze 10 Liter im Vergleich zur Dometic. In puncto Robustheit ist sie mit stahlbeplankter Außenhülle über jeden Zweifel erhaben. Scharniere und Bügelverschlüsse muten etwas oldschool an, sind aber enorm stabil, die Verschlüsse halten die Deckel sicher verschlossen – selbst auf übelsten Offroad-Pisten. Nachteil der Verschlüsse: Sie lassen sich nicht so schnell und bequem mit einem Handgriff öffnen – wie die Deckel von Dometic und Truma. Der Stromverbrauch liegt auf Augenhöhe mit den Kontrahenten. Leider spendiert Indel der TB 65 nur einen Korb, der passt zwar in beide Fächer,

eine gute Aufteilung und gut sortierte Nutzung gelingt trotzdem nicht, auch wenn die eher breiten als tiefen Fächer diese erleichtern. Zudem liegt Kühlgut stets im sich zwangsläufig bildenden Kondensat am Boden. Abläufe im Boden fehlen, gereinigt werden muss von oben her, was bei fester Montage im Fahrzeug ohnehin angesagt ist. Größter Nachteil der Indel: Kompressor und Gebläse laufen hörbar an und treten mit 47,6 dB auch etwas unangenehm in den Vordergrund. Auch wenn der Kompressor nur

Die Indel kommt mit nur einem Korb, eine gute Aufteilung Sortierung des Inhalts ist daher schwierig.
Top Ablesbarkeit, leicht zu bedienen und verständlich angeordnet. Die Indel setzt aufs optimierte Pflichtprogramm.

halb so oft läuft wie der der Dometic, sollte die Box nicht direkt neben dem Bett stehen. Mit 27,9 Kilogramm drückt die Indel mit 1,6 Kilogramm weniger auf die Waage, als der Hersteller verspricht. Dafür erlaubt sich die Kühlbox die größten Temperaturschwankungen im Test. Sind sieben Grad Soll-Temperatur gewünscht, regelt die Indel zwischen neun und 6,5 Grad, während sich Truma nur etwa ein halbes Grad, Dometic nur ein Grad mehr erlaubt. Indel verzichtet auf jegliches unnötige Chichi und bietet weder Bluetooth-Anbindung noch App. Die Box sollte im Fahrzeug also einen Platz finden, der jederzeit eine gute Erreichbarkeit des Bedienteils garantiert.

FAZIT: Die robuste Indel TB 65 Steel stellt sich als Kühlbox mit unverwüstlichem Gehäuse und ohne jegliches Chichi vor. Sie kühlt verlässlich, der Stromverbrauch passt, sie dürfte aber einen Tick leiser ans Werk gehen. Einen zweiten Korb vermisst man schmerzlich.

Truma C69 DZ

Robustes Kunststoffgehäuse, solide Verschlusszapfen, gute Ausstattung mit drei Körben, Bluetooth und App, bündig in die Seitenwand integrierte Tragegriffe, USB-Ladebuchse und zwei Flaschenöffner: Keine Frage, bei Truma hatte man sich zielführende Gedanken zur Ausstattung und Konzept der C69 DZ gemacht. In allen Testreihen liegt die Truma nur ein Grad über der eingestellten Wunschtemperatur, zudem gelingt es ihr, die Kühltemperatur auf nur ein halbes Grad exakt konstant zu halten. Perfekt. Ihr Stromverbrauch liegt auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern. Während Indel und Dometic ihren Boxen zwei Deckel und zwei separate Fächer spendieren, setzt Truma auf einen Deckel und im Grunde ein Kühlfach, das durch den Einschub einer Trennwand ein „Eisfach“ abtrennt. Getrennt regelbar sind dennoch beide Abteile. Kleiner Nachteil: In den eher hohen als breiten Kühlfächern muss man nach dem gesuchten Joghurt etwas länger „graben“.

Wie bei Dometic gelingen Start und Einstellungen bequem via Bluetooth-App, eine überarbeitete Version der App ist aktuell in der Vorbereitung. In puncto Geräuschentwicklung platziert sich die Truma zwischen der leisen Dometic und dem Schlusslicht in dieser Prüfung, der Indel. Da ihr Kompressor mit höherer Drehzahl anläuft, ist ihr Start auffälliger als der der Dometic, zudem tritt ihr Geräusch etwas unangenehmer in den Vordergrund.

Gute ausgestattet mit drei Körben: Die Kühlfächer der Truma
Zwei integrierte Flaschenöffner, versenkte Griffe und eine leicht verständliche App. Top. Der laute Bestätigungston der App nervt etwas.

 

FAZIT: Überzeugendes Gesamtkonzept. Perfekte Temperaturkonstanz, robustes Gehäuse, angemessener Stromverbrauch: Attribute, die die Truma C69 DZ für den anspruchsvollen Campingalltag favorisieren. Der Kompressor könnte leiser sein.

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Kühlboxen-Vergleich Messdaten und Tipps

Kühlen und Gefrieren in zwei unabhängig regelbaren Kühlfächern – große Dualzone- Kompressorkühlboxen machen es möglich. Drei Kisten mit rund 70 Liter Volumen im Vergleich. Mehr Messdaten aus dem Test findest du im Download.
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