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Schlafsack-Test: Yeti Tension Brick 600

09.02.2020

Yeti steht für mehr als 30 Jahre Erfahrung mit Qualitätsdaune. Das Unternehmen produziert Equipment, auch für Expeditionen in den kältesten Gebieten der Welt. Uns schickt Yeti den Tension Brick 600.

Also testen wir den Schlafsack im herbstlichen Kanada und den bayerischen Voralpen – ohne dem Limit von minus 4 Grad Celsius auch nur nahezukommen. Das ist beachtlich, denn der Tension Brick ist ein rechteckig geformter Deckenschlafsack. Diese sind oft nur für wärmere Temperaturen geeignet, dafür aber deutlich geräumiger als die gängigeren Mumienschlafsäcke. Der Schlafsack überzeugte also besonders durch viel Bein- und Bewegungsfreiheit, aber auch ein angenehmes Gefühl auf der Haut und mehr als genügend Wärmereserven.

Außerdem gefallen die abnehmbare Kapuze und der Reißverschluss, der über die gesamte Länge und Breite des Tension Brick reicht. Dadurch kann der Schlafsack, beispielsweise wenn es zu warm wird, auch als Decke verwendet werden. Material und dessen gesicherte Herkunft, sowie die sehr gute Verarbeitungsqualität, rechtfertigen den recht hohen Preis von 330 Euro, für die meisten Trips im Campervan würde uns allerdings auch der günstigere Tension Brick 400 reichen, dessen Komfortbereich immer noch bis 5 Grad Celsius reicht.

Den Tension Brick gibt es in drei verschiedenen Größen. Die Größentabelle auf der Website des Herstellers passt auch in der Praxis. Das komprimierte Packmaß von 20 mal 24 Zentimeter ist ziemlich gut.

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