Auf der CamperVans-Marokko-Leserreise haben häufige Pannen die Gruppe oft gestoppt – und zugleich zusammengeschweißt. Zwischen Werkzeugkisten, Wüstensand und viel Gelächter entstand aus Einzelreisenden ein Teams, die jede Panne gemeinsam meisterte.
Schon nach den ersten Kilometern durch Marokkos rauhe Wüstenlandschaften zeigte sich: Auf dieser CamperVans-Leserreise 2026 würde nicht alles nach Plan laufen. Abgerissene Stoßdämpfer, undichte Kühlerschläuche und Reifenpannen verursachen unvorhergesehene Stopps und gehörten bald zum Alltag. Sie sorgten zunächst für Stirnrunzeln, später aber für gemeinsames Lachen. Jede Panne wurde zum kleinen Abenteuer, das die Gruppe enger zusammenwachsen ließ. Werkzeuge wurden herumgereicht, Ideen ausgetauscht, und aus Einzelreisenden formte sich nach und nach ein echtes Team.
Festgefahren. Erstaunlicherweise ein eher seltenes Problem auf unserer Leserreise durch Marokko. Ein bisserl Buddeln, Sandbleche und eine Seilwinde am Jeep lösen das Problem binnen 30 Minuten.
Diese Panne hat es schon etwas in sich: Ein kleiner Fels hat die Felge deformiert, was zu massivem Luftverlust führte. Rolf nimmt sich des Problems mit Hammer und Meißel an. Der Erfolg gibt ihm Recht – die Luft blieb später drin. Respekt!
Nichts verhindert ein Festfahren im Sand effektiver, als reduzierter Reifendruck. Lieber 1x zu früh, als zu spät. Lieber 1x zu häufig, oder womöglich auch als überflüssige Maßnahme, als zu spät. Geht schneller als Buddeln und ist weitaus weniger schweißtreibend.
Als Bulli und Grand Cali gleichzeitig Streicheleinheiten einfordern, verzichten alle Teilnehmer auf das geplante Wüstencamp – wir steuern einen Campingplatz an und rufen die „Schrauberstunde“ aus.
Rolf beweist wieder einmal seine Schrauberqualitäten und findet eine lose Buchse, die sich über Kilometer lautstark bemerkbar gemacht hat. Rolf liegt übrigens gerade unterm Bulli.
Der Rest vom Team bockt den Cali auf, sucht den undichten Wasserschlauch (Motorschutzplatte hat Kühlwasserschlauch geklemmt) und flickt die Löcher mit einem selbstverschweißenden Klebeband.
Tatsächlich hält der Cali sein Kühlwasser – bis Spanien. Dort stellt sich in der Werkstatt heraus, dass ein zweites Loch für weiteren Kühlwasserverlust gesorgt hat. Immerhin – die Reparatur vom Team war erfolgreich.
Nach erfolgreicher Schrauberei sitzen alle Teilnehmer beinander und lassen den anstregenden, erfolgreichen und überaus kurzweiligen Tag Revue passieren. Trotz der Defekte, der mitunter anstrengenden Schrauberei gab’s kein Meckern oder Verzweifeln. Der Team-Spirit war sensationell, jeder mit Panne oder Defekt wusste: Hier stehen alle füreinander ein, jedem wird geholfen – im Extremfall ist das ganze Team bereit Nachteile in Kauf zu nehmen, bis alle Autos wieder flott gemacht sind. Vielleicht das schönste Erlebnis dieser Tour.
Ob brauchbares Zubehör, Offroad-Reisen oder das neuste Expeditionsmobil im Praxistext. Melde Dich hier zu unserem kostenlosen 4×4 Camper-Newsletter an und erhalte News zuerst: