> Spannende Camper-Neuheiten von der Messe

Überraschungen vom Caravan Salon 2026

29.08.2026
Text: CamperVans | Bild: Redaktion

Von günstig bis super exklusiv: Wir zeigen Euch die interessanten Fahrzeug-Neuheiten, die wir auf dem Caravan Salon 2026 entdeckt haben.

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf gibt es vieles zu entdecken. Beim Schlendern durch die Messe lassen sich viele Fahrzeug-Neuheiten betrachten. Wir haben einige spannende Entdeckungen zusammengefasst. Auch dabei: Sonderangebote mit limitierter Stückzahl.

Megamobil Mega Lounge 700 Max

Die slowenische Manufaktur Megamobil schwenkt von MAN TGE auf Mercedes-Benz Sprinter. Der knapp sieben Meter lange Kastenwagen Mega Lounge 700 Max, der optional mit Allrad ausgestattet ist, soll zwei Reisenden maximalen Komfort bieten.

Statt der typischen Halbdinette sitzt man bequem in einer Rundsitzgruppe im Heck, über der sich ein elektrisches Längs-Hubbett absenken lässt. Der mittlere Wohnbereich bietet beidseitig deckenhohe Schrankzeile. Hier sind auch der Kühlschrank mit 138 Liter Volumen und ein Gasbackofen sowie massig Stauraum untergebracht. Küchenzeile und Bad sind eher schlank, aber ebenfalls vollwertig ausgestattet.

Zur üppigen Ausstattung ab Werk zählen etwa der 190-PS-Motor mit Wandlerautomatik, ein verstärktes Fahrwerk, sämtliche Fahrerassistenzsysteme und ein vollwertiges Energiekonzept von Victron und Truma. Basispreis: 119.872 Euro.

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Noah Camper Platinum line

Willkommen in der Welt der exklusiven Allradsprinter: Bei Noah Camper wartet der Platinum line zum schlanken Preis von 248.000 Euro auf euch. Dafür offeriert der schicke Sprinter gleich mehrere Highlights. Das Offensichtlichste findet man auf dem Dach: das X Glood-Aufstelldach mit Luftkammersystem und hochwertiger Echtglas Dachhaube von Outbound.

Das Dach fährt automatisch über ein Druckluftsystem nach oben, lässt sich ebenso leicht wieder absenken. Der Durchstieg vom Innenraum gelingt über eine Ausziehleiter, die bei Nichtgebrauch einfach nach oben geschoben und platzsparend verstaut wird. Am Heck: der modulare Fahrradträger von Vanbike, der sich je nach Hobby mit verschiedenen Komponenten aufrüsten lässt. Er ist Ersatzradträger, Bike- oder Surfbrettträger, je nach Wunsch. Der Innenraum ist gezielt exklusiv gehalten. Ein Besuch lohnt. Halle 17, B09

Rocket Camper Rocket Bike

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt – oder packt es in die Heckgarage des neuen Rocket Bike. Das ockerfarbene Ausstellungsfahrzeug bietet Platz für vier Personen, die ihre Bikes sicher und sauber in der Heckgarage verstauen, die mit entsprechenden Slide-out-Halterungen versehen ist. Auch an den Diebstahlschutz hat Rocket Camper gedacht: beispielsweise sind viele kleine anstatt wenige große Fenster verbaut und diese zudem weit oben angebracht. So ergeben sich außerdem ein schickes Jacht-Design und innen mehrere offene Ablagen.

Geschlafen wird auf einem elektrisch absenkbaren Hubbett und im Aufstelldach. Die Küchenausstattung ist in einem leichten, seitlichen Möbel untergebracht, gesessen wird – je nach Bedarf – auf verschiebbaren Einzelsitzen vom Zulieferer Schnierle. Wie immer bei Rocket Camper kann das Konzept recht flexibel an Kundenwünsche angepasst werden. Als Basispreis sind 87.000 Euro angepeilt.

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Matist Family L

Newcomer Matist aus Steinfurt baut ungewöhnliche Grundrisse auf Ford Transit. Bestes Beispiel: der gerade einmal 5,55 Meter kurze Family L mit Dreier-Sitzbank, Winkelküche und Heckbad. Über dem vorderen Wohnbereich lässt sich stufenlos und elektrisch ein Hubbett mit 206 mal 140 Zentimeter Liegefläche absenken. Darüber bleiben 75 Zentimeter Kopffreiheit. Aus der Klappbank entsteht ein weiteres Doppelbett mit 195 mal 120 Zentimeter Liegefläche.

Der Grundriss punktet insbesondere durch sein Mehrraum-Konzept: Wenn Elternteil Eins vorn die Kinder bespaßt, kann Elternteil Zwei hinten ungestört kochen. Viele großzügige Stauräume gleichen die Heckgarage, die dem Grundriss fehlt, ganz gut aus. Die Verarbeitungsqualität wirkt durchweg solide, die Serienausstattung – beispielsweise mit 310-Ah-Lithiumakku – ist gehoben. Auf Wunsch bietet Matist das Fahrzeug auch mit Allrad an. Die entsprechenden konstruktiven Hürden durch den höheren Fahrzeugboden löst der Hersteller ohne größere Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit. Basispreis: 83.990 Euro.

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Eura Mobil Vancona

Traditionshersteller Eura Mobil startet mit dem Vancona einen neuen Versuch im Kastenwagen-Segment. Als 600er und 640er mit Hubbett sowie als 640er mit Einzel-Längsbetten kombiniert der Kastenwagen eine neue Designsprache mit einer technisch hochwertigen Ausstattung und einigen spannenden Detaillösungen.

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Robeta Hercules

Die slowenische Manufaktur feiert ihr 15-jähriges Jubiläum mit einem neuen Top-Modell auf Mercedes-Benz Sprinter namens Hercules – laut Hersteller der erste Schritt in die Liner-Klasse. Der 6,96 Meter lange Kastenwagen bietet elektrische Längsbetten im Heck (200/185 mal 160 cm) und eine modulare Küche, die zum Beispiel mit einer Spülmaschine, Airfryer oder einem Weinkühlschrank ausgestattet werden kann. Sie ist ab Werk mit Mineralwerkstoff belegt und mit einem zweiflammigen Induktionskocher ausgestattet.

Im großen Bad (105 cm Länge) sind zum Beispiel eine separate Dusche oder eine Verschweißtoilette möglich. Davor: eine Rückbank, die sich um 90 Grad drehen lässt – laut Hersteller um die Aussicht aus der Schiebetür genießen zu können. Wie immer bei Robeta besteht der Möbelbau aus recyceltem PET, was Gewicht spart. Das Interieurdesign können Kunden nahezu frei gestaltet. Basispreis: 141.990 Euro.

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Yucon Switch

Mit dem Switch bringt bringen die Campervan-Spezialisten von Yucon eine abgespeckt ausgestattete Variante ihres Campingbusses auf Renault Trafic, zu kaufen ab 45.900 Euro. Der 5,08 Meter lange Van kommt serienmäßig mit zweiter Schiebetür und zwei Mobiframe-Einzelsitzen in zweiter Reihe (verschiebbar, mit Armlehne und Isofix). Zwei weitere Einzelsitze kosten 1.400 Euro Aufpreis.

Trotz werkseitig verbautem Aufstelldach bleibt die Gesamthöhe unterhalb der für viele Tiefgaragen relevanten Zwei-Meter-Marke. Die Wohnmobil-Zulassung erhält der Switch dank klappbarem, fest montierten Gas-Kartuschenkocher unter der Heckklappe. Wenn der Switch mit Premium-Paket für 3.750 Euro konfiguriert wird ist im seitlichen Möbel aus Sperrholz und Kunststoff-Formteilen außerdem eine Indel-Kühlbox mit 27 Liter Volumen und Kompressortechnik verbaut.

Das Paket enthält außerdem ein Bettmodul, das über den Einzelsitzen arretiert wird, eine Dieselstandheizung, ein Solarmodul, eine Markise und einen herausnehmbaren Spülschrank, der dank Schienenboden im Bereich der fahrerseitigen Schiebetür befestigt wird, und für den Alltagsbetrieb kurzerhand ausgebaut werden kann. Die Abdeckung für die Spüle fungiert auch als Schneidebrett. Auf den ersten Messe-Blick viele praktische Details und vor allem viel Alltags-Nutzen zum spitz kalkulierten Preis.

Giotti Line GiottiVan 54T

Einen vollwertig ausgebauten Kastenwagen gibt es bei Giottiline bereits ab 46.800 Euro. Der 54T bietet den üblichen Grundriss mit Querbett im Heck, dass mit 186 mal 106 bis 130 Zentimetern etwas knapp ausfällt. Im Bad, das ebenfalls nicht riesig ist, sparen ein Klappwaschbecken und eine Glieder-Schiebetür wertvollen Bauraum.

Großzügig für einen 540er ist die Halbdinette mit breiter Tischplatte, die zudem erweiterbar ist, und einigermaßen schräg stehender Lehne. Den Küchenblock ergänzt ein deckenhoher Kleiderschrank. Basis ist wahlweise der Citroen Jumper oder Peugeot Boxer mit 120 PS und Handschaltung. Trotz niedrigem Einstiegspreis sind eine Markise, Klimaanlage, Tempomat und Parksensoren, Isofix und eine Truma Combi 4-Gasstandheizung sowie Dometic S7-Rahmenfenster bereits ab Werk verbaut.

Eifelland Relax: jetzt optional mit Dusche

Wie angekündigt kommt der Relax nun mit Einzelsitzen vom Zulieferer Schnierle. Bis zu vier Stück können im Schienenboden verschoben und arretiert werden. Wahlweise sind nun außerdem ein elektrisches Hubbett oder ein cleverer Aufstellmechanismus für das Längsbett im Heck konfigurierbar. Liegefläche: 190 x 169 Zentimeter. On top gibt es ein optionales, eigens konstruiertes Aufstelldach, dass mit unter 100 Kilogramm besonders leicht geraten soll. Für den Diesel steht es bereits auf der Messe, für den Stromer soll es folgen – dann aber nicht mehr mit 3,5-Tonnen-Zulassung.

Ein weiterer Kundenwunsch, dem Eifelland nun nachkommt: den Relax gibt es ab sofort wahlweise auch mit Dusche. Die Nasszelle ist klassisch ausgestattet und hinter dem Fahrersitz platziert, sodass sich der Grundriss des knapp sechs Meter langen Nissan Interstar ansonsten nicht großartig ändert. Die Möbelfertigung übernimmt nun Rhön Camp, was die Qualität noch weiter verbessern dürfte. Antriebsseitig bleibt es für den Kunden bei der freien Wahl zwischen Diesel und Elektro – wobei man bei Eifelland absolut überzeugt ist vom Stromer und das mit durchaus schlüssigen Argumenten belegt. Der vollausgestattete Vorführer mit Elektroantrieb, Dusche und Hubbett kommt auf 89.900 Euro.

Eifelland Relax

Antilope Van Flex 2

Singles und Paare, die auf Stehhöhe gut verzichten können, finden bei Antilope Van aus der Bretagne nun den Flex 2. Der Campingbus auf Renault Trafic-Basis (5,08 Meter) verzichtet auf ein Aufstelldach, bleibt ansonsten aber vollwertig ausgestattet mit Längscouch samt Qualitätspolstern, die zur 195 mal 130 Zentimeter großen Liegefläche klappt, mit ausbaubarem Wandschrank und mit Küchenblock quer im Heck.

Spüle und Einflammkocher sind von innen wie außen zugänglich, die Arbeitshöhe passt. Zusätzlich finden sich viele kleine, praktische Details wie ein klappbarer Spiegel und ein geschickt versteckter Mülleimer. Auch Solarpanel, Lithium-Akku, mobiles WC und Sonnensegel gehören zur Ausstattung ab Werk. Der Beifahrersitz ist drehbar. Optional gibt es zwei weitere Einzelsitze, die in Reihe im Schienenboden arretiert werden können. Angesichts Ausstattung und Ausbau-Qualität ist der Preis von 46.900 Euro absolut spannend.

Antilope Van Flex 2
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