„Für manche Wohnmobile müssen Familien abspecken“

Camper überladen: ADAC prüft Zuladungsreserven

Der ADAC hat 15 Wohnmobile – auch Campingbusse und Kastenwagen von Hymer, La Strada, Sunlight, Mercedes-Benz, Pössl und Volkswagen – auf Gewichtsreserven untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen.
Text: ADAC | Fotos: ADAC, VWN, Redaktion

Verreisen mit dem Camper steht seit Jahren hoch im Kurs, in Zeiten von Corona und anhaltenden Reisebeschränkungen ist der Run auf Camper-Fahrzeuge aber besonders groß. Wie schnell manche Fahrzeuge beim Beladen mit den üblichen Urlaubsutensilien aber an ihre zulässige Gesamtgewichtsgrenze stoßen, ist vielen Fahrern, gerade Einsteigern, nicht bewusst. Auch welche Gefahren durch die aufgrund des Gewichts veränderte Fahrdynamik entstehen, wird meist unterschätzt.

Die Klasse der kleinen Campingbusse hat teils noch reichlich Reserven für die Zuladung. Dies ist aber unter anderem darauf zurückzuführen, dass in diesen Fahrzeugen die Nasszelle fehlt, so der ADAC. Der Automobilclub empfiehlt, beim Kauf oder der Anmietung des Fahrzeugs die Motorisierung und das Getriebe zu berücksichtigen. Beides kann die Zuladungsreserven deutlich beschränken. So variiert der VW California in seinem Leergewicht um 200 kg. Auch die optionalen Allradantriebe 4Matic und 4Motion von Mercedes Marco Polo und VW California schlagen sich auf der Waage nieder.

Bei vollausgestatteten Fahrzeugen und realistischer Beladung kommt man sogar bei kompakten Campingbussen gefährlich nah an oder sogar über die legale Zuladung.
Foto: VW Nutzfahrzeuge

Teilweise ist dann, also nach Rechnungsschema des ADAC mit zusätzlichem Beifahrer, zwei Jugendlichen, und einer Gepäckpauschale, sogar der kompakte Camper überladen.

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