Per Re-Import günstiger zum eigenen VW-Bus

Bullishow des Autohaus Schweiger

Zum Mitnehmen, bitte! Deutsche Interessenten sollten beim Kauf eines Bullis einen Blick auf das österreichische Autohaus Schweiger werfen. Mit dem Team der „Bullishow“ erörtern wir, warum ein Re-Import finanziell sinnvoll und auch unkompliziert ist.
Text: Daniel Schlicke | Fotos: Autohaus Schweiger

Das Konzept ist einzigartig in Europa, mit allem, was dazu gehört: Die Bullishow ergänzt das VW-Autohaus Schweiger im österreichischen Reutte, und zwar um nicht weniger als das größte VW-Bus-Zentrum Europas. Praktisch alle verfügbaren T6/T6.1-Modelle sind in vielen Ausstattungsvarianten vor Ort disponibel, direkt aus Hannover angeliefert. Das bedeutet: Wer sich für ein Fahrzeug interessiert, kann dieses live ansehen, nicht nur auf dem Papier oder online im Konfigurator.

Caddy an Caddy; Bullis, so weit das Auge reicht – bei der Bullishow in Reutte kann man sich nahezu jede erdenkliche Fahrzeug-Konfiguration live ansehen.

Es klingt ein wenig unfair, doch insbesondere Kunden aus Deutschland genießen beim österreichischen VW-Vertragshändler Vorteile. Wer sich hier in einen Bulli verliebt, muss sich keine Gedanken über die Überführung machen. „Durch unsere außerordentlich hohe Stückzahlabnahme ergeben sich attraktive Konditionen, die wir an unsere Kunden weitergeben“, erklärt Teamleiter Hannes Pleyer. Sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist, wird alles Weitere durch das Autohaus veranlasst. „Wir benötigen in etwa zwei Wochen, um alles für die Übergabe vorzubereiten.“ Idealerweise kommt der Käufer mit dem Zug direkt nach Reutte, wo er vom Serviceteam des Autohauses abgeholt wird. „Gut eineinhalb Stunden dauert es, bis wir den Wagen voll erklärt haben und der Kunde mit gutem Gefühl abfahren kann.“ Abfahren wird er mit einem österreichischen Kennzeichen, mit dem das Fahrzeug zur heimischen Zulassungsstelle gefahren wird, um dort das Fahrzeug auf die neuen Besitzer umzumelden. Das österreichische Kennzeichen wird dann an das Autohaus Schweiger zurückgesandt. Und das war’s: „Dieser mittlerweile tatsächlich tausendfach erprobte Prozess ist für den Kunden einfach und problemlos – und für uns Routine.“

Und finanziell? Nicht nur durch die hohen Stückzahlen, die das Autohaus umsetzt, ergeben sich für Kunden aus Deutschland Vorteile. Für Käufer mit Wohnsitz in Österreich wird eine Zulassungssteuer, die Normverbrauchsabgabe, fällig, wenn ein Neufahrzeug erstmalig zugelassen wird. Um diesen Aufpreis zumindest etwas auszugleichen, und auch auf dem österreichischen Markt attraktive Preise bieten zu können, muss VW seine Fahrzeuge österreichischen Händlern zu einem günstigeren Einkaufpreis anbieten –

Screenshot der Bullishow-Website: Ein recht gut ausgestatteter California Beach Edition auf VW T6.1 mit verschiedenen Preisen für Kunden aus Österreich und aus Deutschland – stellt man dasselbe Fahrzeug im VWN-Konfigurator zusammen, ergibt sich wiederum ein anderer, nochmal teurerer Preis.

von dem Kunden aus Deutschland dann profitieren, denn für sie wird die NoVA nicht fällig. So findet man auf der Bullishow-Website verschiedene Preise für Kunden aus Österreich und Deutschland: Ein California 6.1 Beach Edition mit guter Ausstattung, den das Autohaus aktuell auf dem Hof stehen hat, kommt auf 57.692 Euro inklusive Überführung nach Deutschland, beziehungsweise 68.058 Euro bei Erstzulassung in Österreich. Für dasselbe Fahrzeug sind im (deutschen) VW-Konfigurator über 70.000 Euro fällig.
Mehr Infos: www.bullishow.com

Redaktion
Daniel Schlicke

Weil es mit dem Fahrrad an den Atlantik doch etwas weit ist, bin ich seit meinem 18ten mit eigenem Bussle unterwegs. Bei CamperVans bin ich für Fahrzeugtests und Digitales verantwortlich, bringe mit Outdoor-Specials aber gerne etwas Abwechslung ins Heft!

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