Freie Fahrt in Umweltzonen

SCR-Nachrüstung: Filter von HJS

Dank längst fälliger Gesetzeserweiterung können etwa T5-California-Camper Fahrverbote vermeiden – wenn ein SCR-System mit AdBlue-Einspritzung nachgerüstet wird. Entsprechende Hardware für eine SCR-Nachrüstung bietet der Filterexperte HJS.
Text: Daniel Schlicke | Fotos: HJS, Redaktion

Was lange währt: HJS, Filterexperte aus Menden, hat als erstes Unternehmen auf dem deutschen Markt eine „Allgemeine Betriebserlaubnis“ (ABE) für „Stickoxid (NOx)-Minderungssysteme mit erhöhter Minderungsleistung für die Nachrüstung an leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen“ vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erhalten. Damit steht einer Hardware-Nachrüstung eines SCR-Systems nichts mehr im Wege – und einer freien Fahrt in bis dato nicht erlaubte Umweltzonen.

EURO 6 für VW T5

Hintergrund: Der Gesetzgeber hat die Bedingungen für die Zulassung der Nachrüstung um privat genutzte Fahrzeuge erweitert – ganze zwei Jahre  nachdem HJS ein entsprechendes Nachrüst-SCR-System vorgestellt hatte. Nun endlich kann das Unternehmen sein SCR-System also auch für  Camper anbieten, die ab Werk als Euro-5-Fahrzeuge eingestuft sind. Diese erreichen dann das Emissionsniveau von Euro 6 und sind somit von Fahrverboten für Euro-5-Fahrzeuge ausgenommen.

Die Hardware-Nachrüstung ist sofort lieferbar für die Modelle VW Crafter, VW T5 (alle Motoren, auch Allrad), MB Sprinter und Vito sowie Ford Transit und Iveco Daily. Weitere Fahrzeugtypen, etwa der Fiat Ducato, sind in der Vorbereitung. Der Einbau der Systeme erfolgt schnell und einfach über die HJS Kompetenz- und Einbaupartner samt dem Eintrag in die Fahrzeugpapiere. Rund acht Stunden werden dafür veranschlagt. Eine bundesweite Übersicht der über 55 Einbaupartner findet sich auf der Website von HJS. Die komplette Nachrüstung kostet 7.735 Euro. Ob das wirtschaftlich ist, entscheidet der jeweilige Fahrzeugbesitzer – nachhaltiger als ein Neukauf ist es allemal. Laut HJS bestehen außerdem für alle, die direkt von Fahrverboten betroffen sind, gute Chancen auf einen finanziellen Zuschuss vom Hersteller. Bei VW Nutzfahrzeuge sind das immerhin 3.000 Euro. Mehr Infos: www.hjs.com/wohnmobile

Redaktion
Daniel Schlicke

Weil es mit dem Fahrrad an den Atlantik doch etwas weit ist, bin ich seit meinem 18ten mit eigenem Bussle unterwegs. Bei CamperVans bin ich für Fahrzeugtests und Digitales verantwortlich, bringe mit Outdoor-Specials aber gerne etwas Abwechslung ins Heft!

» Zur Redaktion
Wie ist deine Meinung zu dem Thema?
HINWEIS: Um den Artikel zu kommentieren, melde dich einfach mit deinem persönlichem Facebook-Account an.

Der CamperVans-Newsletter

Du kannst Dich jederzeit vom Newsletter abmelden
Der Newsletter ist komplett kostenlos
Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben

Immer informiert sein?

 

Jetzt kostenlosen Newsletter bestellen und alles zum Thema Kastenwagen und Campingbusse erfahren.

+ GRATIS E-Paper >>