Surfen mit Basti

Eine WG zieht um – im Hymer nach Spanien.

Für Autor Sven brachte der erste „Hang Loose“-Trip nicht nur die endlich gesurften Wellen, sondern auch neue Erkenntnisse fürs Leben. Welche, und was man daraus für den eigenen ersten Surftrip ziehen kann, ließt du hier.
Fotos & Text: Sven Weber

Mit dem Bus an den Atlantik – Typischer kann man sich einen Surftrip wohl kaum vorstellen. Meer, Campen und sich treiben lassen. Salzige Haut, keine Verpflichtungen und schauen, was der Tag bzw. die Wellen so bringen. Nicht mehr und nicht weniger haben wir uns vorgenommen – so ist es auch gekommen. An dieser Stelle könnte man den Bericht über die Reise auch beenden, weil sich jeder so in etwa vorstellen kann, wie unsere Zeit unterwegs ausgesehen haben könnte. Wen aber die nordspanische Atlantikküste interessiert und wer wissen möchte, wie sich unser rollender Begleiter – in dem Fall ein Hymercar Yosemite – als mobiles Zuhause bewährt hat, darf gerne weiterlesen. „Wir“, das sind jedenfalls meine Freundin Heike und unser guter Freund Basti. Wir kennen uns schon länger und werden nach der Reise gemeinsam in eine große WG in Stuttgart ziehen – in gewisser Weise ist unser Vorhaben also eine Art Testphase für unser zukünftiges Zusammenleben. Wobei das Risiko des Scheiterns sehr unwahrscheinlich ist.

Um von Stuttgart aus Wellenreiten zu gehen, muss man, egal in welche Richtung, viel Strecke zurücklegen. Wenn man sich für die Anreise Zeit nimmt, kann diese auch ein abwechslungsreiches und schönes Erlebnis werden. Wir aber möchten nicht aufs Land, sondern an die kantabrische Atlantikküste, welche mit 1600 Kilometer Entfernung eben sehr weit weg ist. Zu den 16 Stunden Fahrtzeit kommen knapp 100 Euro Autobahngebühren in Frankreich und Spanien dazu. Um unser Geld lieber in Nougat-Croissants als die Straße zu investieren, nehmen wir an ausgesuchten Streckenabschnitten die parallel verlaufende und mit dem Camper nur geringfügig langsamere Landstraße. Basti hat das mal ausgefuchst und eine für uns gesunde Kosten/Zeit Lösung gefunden. Es kommt uns entgegen, dass wir unser bis obenhin vollgepacktes Gefährt abends erst aus Stuttgart hinaus bewegen und Frankreich in der Nacht durchstreifen, wenn deutlich weniger Verkehr auf den Straßen ist. Aufregend ist das nicht – aber effektiv und so geben wir uns, alle paar Stunden wechselnd, das Lenkrad in die Hände und fahren, fahren, fahren.

Wer mehr lesen will, findet die ganze Story inklusive nützlicher Reisetipps im August-Heft CamperVans 05/2019.

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