> 2027: Facelift für den Fiat Ducato

Endlich wieder 160 PS im Ducato

22.06.2026
Text: Daniel Schlicke | Bild: Hobby, Fiat Professional

Noch fehlen offizielle Infos von Fiat oder Stellantis. Die Pressemeldungen zu mehreren neuen Kastenwagen verraten jedoch, dass Ducato und Co. für 2027 ein paar spannende Updates bekommen – etwa eine Motorisierung mit 160 PS und neue Sitze.

Stellantis spendiert dem Fiat Ducato sowie seinen baugleichen Derivaten Citroën Jumper, Peogeot Boxer und Co. erneut ein paar kleinere, aber durchaus spannende Updates. Das verraten die Pressemeldungen zu mehreren neuen Kastenwagen, die aktuell und für die Saison 2027 präsentiert wurden.

Ab dafür: Endlich wandern wieder 160-PS-Motoren in Ducato, Jumper & Co.
Foto: Fiat Professional

2,2 Liter, 160 PS, 400 Nm

Allem voran wird die bei Campern beliebte 160-PS-Motorisierung zurückkehren. Die „goldene Mitte“ zwischen der teuren Topmotorisierung (180 PS) und den Basisversionen (120 bzw. 140 PS) war zum letzten größeren Facelift 2022 entfallen. Nun schließt Stellantis diese Lücke wieder. Zur Bauart sind noch keine Details bekannt. Der letzte 160er basierte technisch – wie die übrigen Multijet-3-Motoren – auf dem 2,2-Liter-Vierzylinder, den Stellantis aus dem Jeep Wrangler adaptierte. In Kombination mit dem Handschaltgetriebe generierte der 160-PS-Motor ein Drehmoment von 380 Nm, mit der optionalen Automatik waren es 400 Nm.

 

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Die technischen Daten der Reisemobilhersteller verraten bereits: Die Drehmoment-Werte sind beim neuen 160-PS-Motor identisch, und auch dieser wird mit der optionalen Wandlerautomatik (inzwischen acht Schaltstufen) kombinierbar sein. Westfalia beispielsweise berechnet bei seiner neuen Baureihe Nansen 1.500 Euro Aufpreis für das Upgrade von 140 auf 160 PS – für die 180-PS-Version wären es immerhin 2.900 Euro.

Die neuen Fahrerhaussitze unterscheiden sich hauptsächlich durch eine separate Kopfstütze.
Foto: Hobby

Mehr Komfort und Sicherheit

Ein weiteres Upgrade, dass das Fahren betrifft: Ducato und Co. erhalten neue Sitze. Dabei handelt es sich um Pilotensessel – sogenannte „Captain Chairs“ – mit beidseitiger Armlehne und verlängerter Rückenlehne. Die Kopfstütze ist nicht mehr integriert, sondern separat ausgeführt und ausziehbar. Laut Hobby ein Plus in Sachen Sicherheit und Komfort für Fahrer und Beifahrer – gerade für großgewachsene Camper.

Ob sich durch die neuen Sitze auch etwas an der überhöhten Sitzposition ändert, an der sich große Camper im Ducato schon seit Jahren stören, bleibt abzuwarten – CamperVans wird berichten, auch über weitere Details des Mini-Facelifts.

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