Der große Minicamper-Guide

Minicamper kaufen oder ausbauen

Für kleine Reisen wie Wochenendausflüge ein kleines Auto. Noch nie war die Nachfrage nach Minicampern größer als jetzt. Und die Ausbauten werden immer ausgeklügelter. Die Fangruppe wächst. Zurecht! In diesem Ratgeber haben wir unser Wissen gebündelt.
Text: CamperVans - Magazin | Fotos: Hersteller, Redaktion

Wobei man vorneweg mal klarstellen muss: Minicamper ist ein sehr dehnbarer Begriff. Nur mal als Beispiel: Ein Caddy Maxi ist 4,85 Meter lang und knapp 1,84 Meter breit, ein Berlingo 4,75 mal 1,85 Meter. Im Vergleich dazu: Ein vor 30 Jahren komplett ausgewachsener VW T4 California hatte 4,70 mal 1,84 Meter.

Man sieht also, die Fahrzeuge wachsen mit den Ansprüchen. Dennoch, die Basis Hochdachkombi ist trotz der Maße meist deutlich preiswerter, besser ausgestattet und bietet ein ausgewogeneres Fahrverhalten als die Busse eine Nummer größer. Meist – denn natürlich gibt es noch genügend Basisfahrzeuge, die auf unausgewogen abgestimmten Starrachsen über den Asphalt rumpeln – da sollte man schon wissen, worauf man Wert legt.

Die Vorteile gegenüber dem klassischen Campervan liegen auf der Hand: So ein Hochdachkombi kommt eigentlich immer in die Tiefgarage – über zwei Meter kommt man auch mit Aufstelldach nicht. Wenn auch größer als ein T4, verglichen mit aktuellen Fahrzeugen sind die Minis doch noch kompakter als die aktuellen Busse und somit einfach wendiger und alltagstauglicher. Fast alle Ausbauten sind so flexibel, dass sie ohne großen Aufwand herausgenommen werden können und das Auto uneingeschränkt als Alltags-Pkw verwendet werden kann – wenn man die Sitzplätze benötigt.

Die Zahlen des Kraftfahrtbundesamts bestätigen den Trend: Bei den sogenannten Utilities wird jährlich ein Plus verzeichnet. Die Gewinner im letzten Jahr waren der Dacia Dokker mit plus 30 Prozent und der Ford Transit Courier mit plus 35 Prozent. Das meistverkaufte Fahrzeug in der Klasse ist und bleibt der VW Caddy mit über 400.000 Einheiten. Wie praktisch so eine „kleine Kiste“ ist, erfahrt Ihr hier aus erster Hand – und findet vielleicht auch gleich den passenden Ausbau oder Anregungen zum Selberbauen. Denn Platz ist bekanntlich in der kleinsten Hütte.

Noch unsicher, ob es wirklich ein Minicamper werden soll?In unserer XL-Anleitung zum Camper-Kauf klären wir, ob ein Campingbus oder Kastenwagen vielleicht doch die bessere Alternative für deine Urlaubsvorstellungen ist. Außerdem findest du bei unseren Schwestermagazinen Reisemobil International und Camping, Cars und Caravans jeweils ausführliche Anleitungen zum Wohnmobil- und Wohnwagen-kauf:

Basisfahrzeuge

Der Minimalausbau im Hochdach-Kombi gilt als preiswerter Einstieg in die Camperwelt. Los geht’s mit dem Dacia Dokker bereits ab unter 15.000 Euro. Andere Basisfahrzeuge werben mit PKW-Komfort und können dieses Versprechen in der Regel auch halten.

Die wichtigsten Minicamper-Basisfahrzeuge haben wir in dieser Übersicht im Detail vorgestellt:

Galerie: Marktübersicht: Minicamper-Basisfahrzeuge

Minicamper mieten

Einen Camper mieten ist für viele die Vorstufe zum Kaufen. Das gilt auch für Minicamper Warum boomt der Mietmarkt? Weil viele mit dem Gedanken sympathisieren, sich vor dem Kauf sicher sein zu wollen, ob das Fahrzeug auch zu einem selbst passt. Zur Miete stehen neben Campingbussen und Kastenwagen oft auch. In der Regel sind sie sogar etwas günstiger, je nach Modell und Saison fallen pro Miettag zwischen 70 und 140 Euro an.

Wer zum ersten Mal einen Camper mieten möchte, sollte sich vorher unsere wichtigsten Tipps zum Camper mieten genauer anschauen. Ab wann sich dagegen ein der Camper-Kauf lohnt, haben wir hier ausgerechnet.

Der Adventurer von der Campervermietung Vantopia ist das perfekte Mobil für deinen Roadtrip und die  richtige Wahl für alle, die am liebsten aktiv sind und viel erleben möchten. Der Mini-Camper ist ein echter Alleskönner: kompakt und agil, voll ausgestattet und richtig komfortabel. Die Basis ist ein Citroën C4 Cactus mit Dachzelt, Heckküche und Kühlbox. Gemietet wird immer das Komplettset mit Campingtisch,  zwei Stühlen, Hängematte, Outdoor-Leuchte, Handfeger, Outdoor-Kochbuch und Mülleimer aus recycelter Pappe.

Schon ab 69 Euro pro Tag kann man sich bei der Campervermietung Vantopia ins Abenteuer stürzen.
Foto: Vantopia

Minicamper gebraucht kaufen und versichern

Viele entscheiden sich zunächst dafür, ein gebrauchten Camper zu kaufen. Keine schlechte Wahl: Bei gebrauchten Freizeitfahrzeugen sind Kinderkrankheiten oder kleine Mängel oft nicht mehr vorhanden. Vielfach sind gebrauchte Mobile auch sehr gut ausgestattet, weil der Vorbesitzer Extras nachgerüstet hat, die das Reisen und den Urlaub erleichtern. Besonders für Minicamper gilt: es gibt viele ausgeklügelte Selbstausbauten, die den knappen Raum optimal ausnutzen oder alternativ eine vielzahl an gebrauchten Hochdachkombis, die in der Regel vergleichsweise günstig zu haben sind.

Worauf es beim Gebraucht-Kauf, egal ob Kastenwagen oder Minicamper, trotzdem zu achten gilt, steht hier. Doch auch bei der Übernahme eines Neu- oder Mietfahrzeug gibt es einiges zu beachten. Dabei hilft unsere Checkliste zur Fahrzeugübernahme.

Teilkasko oder Vollkasko, Deckungssumme und Selbstbeteiligung – Begriffe, bei denen viele die Augen verdrehen. Doch ohne Versicherung für den Camper geht es nicht, und wer sich auskennt, kann viel Geld sparen. Das gilt insbesondere für für Hochdachkombis, die in der Regel günstig versichert werden können.

Versicherungsmakler

Minicamper-Typenkunde

Grundsätzlich lassen sich Minicamper in zwei Kategorien unterteilen, auch wenn die Grenzen natürlich fließend verlaufen. Echt minimalistisch, aber bereit für so manches Camping-Abenteuer, ist eigenltich jeder Kombi mit umgeklappter Rücksitzbank, der eine Schlaffläche bietet. Meist ist dann aber doch ein Minimalausbau an Bord. Minicamper geht aber auch auf dem begrenzten Raum, den ein Hochdachkombi bietet, richtig komfortabel, meist durch ausgeklügelte Möbel, die über alle Funktionen verfügen, die auch die größeren Vans bieten nur eben kompakter, etwa für Stadtmenschen.

Für Minimalisten

Früher war es das größte, in den Ferien mit seinen Kumpels zelten zu gehen – es gab nur eine Steigerung: In Müllers Garten stand noch ein alter Audi 100. Innen roch es modrig, dennoch war es unvorstellbar aufregend, auf den heruntergekurbelten Sitzen zu schlafen. Ganz so spartanisch geht es bei den kleinsten  Fahrzeugen unserer Übersicht nicht zu, aber die Liegelänge bei umgeklappter Rückbank in einem Kombi  war lange Zeit kaufentscheidend. Bei den heutigen Minicampern auf eben solchen Kombis kommt

Die logische Weiterentwicklung nach dem Zelt. Der Minimalausbau im Hochdach-Kombi als Einstieg in die Camperwelt. Betten: 1-2 | Sitze: 2-7 | Preis ab 15.000 €
Foto: VanEssa

deutlich mehr Komfort ins Spiel. Fast wie Tetris-Spezialisten haben Tüftler herausnehmbare Küchenmodule und  erweiterbare Liegeflächen entwickelt, die aus einem normalen Hochdachkombi ein funktionsfähiges Campingmobil machen.

Dabei ist es erstaunlich, was man beispielweise aus einem VW Caddy machen kann: Spezialist Rohde bietet beispielsweise 2,00 mal 1,50 Meter Liegefläche – sogar in verschiedenen  Härtegraden der Matratze, das schaffen andere nicht einmal in einem Ducato. Man braucht also nicht viel, um zumindest gut schlafen zu können. Stauraum gibt es bei dieser Ausführung ebenfalls genug, sofern man das Fahrzeug nur als Zweisitzer verwendet.

In den meisten Fällen kann das Auto trotz Einbau der  Campingausrüstung weiterhin im Alltag als Vier- oder Fünfsitzer genutzt werden. Der komplette Ausbau der Module ist bei fast allen Anbietern in wenigen Minuten erledigt und zur Befestigung werden meist  bereits vorhandene Punkte an der Karosserie benutzt, sodass keine Veränderungen vorgenommen werden  müssen. Gekocht, gespült, Zähne geputzt und gewaschen wird unter der Heckklappe. Für diejenigen, die  sich mehr Privatsphäre wünschen, gibt es tolle umlaufende Vorhänge, die an der Klappe befestigt werden  können. Es ist also alles kein Problem, man muss nur wollen. Viele Minicamper sind von ihren kleinen,  wendigen und preiswerten Fahrzeugen so überzeugt, dass sie niemals auf was Großes umsteigen würden –  aber wie schon gesagt, sag niemals nie.

Für Anfänger und Profis: Wer mit einem kompakten Camper umgehen kann, kommt damit überall hin. Betten: 1-4 | Sitze: 2-7 | Preis ab 30.000 €
Foto: Reimo

Für Stadtmenschen

Nie was anderes als meinen Caddy, Berlingo, Kangoo, Doblo, etc. Wer sich auf das  Abenteuer Minicamper eingelassen hat, und damit zurecht kommt, ist fest davon überzeugt. Ein zu 100 Prozent alltagstaugliches Fahrzeug und dennoch flexibel und spontan genug, um jederzeit und überall übernachten zu können, einen Kaffee zu  kochen oder ein kühles Bier aus der Kühlbox zu zaubern.

So lange man zu zweit ist, ist das alles kein Problem. Selbst mit Baby sind noch viele im Mini unterwegs und  genießen die Elternzeit. Aber irgendwann wird das Baby zu groß, oder es kommt noch ein zweites dazu und schon wird es

schwierig, den Minicamper-Traum weiterzuleben. Dabei sind doch nur die Schlafplätze das Problem, Platz unter freiem Himmel gibt es ja unendlich. Aber natürlich gibt es eine Lösung für das Problem – ohne gleich im Zelt auf dem Boden schlafen zu müssen.

Die mit am wenigsten Aufwand verbundene ist das Dachzelt. Nicht erst nach dem ersten Dachzeltfestival, sind Dachzelte in der Beliebtheitsskala ein gutes Stück nach oben gerutscht. Rund  2.000 Euro kann man für ein Dachzelt einrechnen, ordentliche Dachträger kommen mit nochmals 250 Euro dazu. Nur unwesentlich teurer, wenn man selbst die Säge in die Hand nimmt und aus dem Familien-Van das Dach aussägt, ist ein Aufstelldach  mit Dachbett zu Nachrüsten. Knapp 3.000 Euro kostet das Aufstelldach für den  kurzen Caddy, für den langen sind es ein paar Euro mehr.

Der Komplettpreis inklusive Montage und Bett mit 1,95 mal 0,95 Meter Liegefläche geht bei rund 4.000 Euro los. Die Fahrzeughöhe bleibt mit 1,96 Meter bequem unter der Zwei-Meter- Marke, das Fahrzeug ist somit beinahe uneingeschränkt alltagstauglich.

Marktübersicht Minicamper

Der Markt für campingtaugliche Hochdachkombis ist groß, teilweise unübersichtlich und unterteilt sich in vollwertig ausgebaute Minicamper, teilweise sogar mit Aufstelldach, also Stehhöhe und zusätzlichen Schlafplätzen und einfachen Möbelboxen, mit denen man das Fahrzeug zumindest zum Schlafen und Kaffeekochen verwenden kann.

Einen kompletten Überblick über alle Anbieter von Minicampern und Möbelmodulen bietet unsere Marktübersicht:

Galerie: Marktübersicht: Minicamper und Ausbau-Module

Minicamper ausbauen

Matratze über die umgeklappten Sitze und eine Eurobox inklusive Gaskartuschenkocher auf dem Beifahrersitz – fertig ist der campingtaugliche Hochdachkombi. Die Szene ist allerdings deutlich weiter, hier werden die Fahrzeuge in multifunktionale Raumwunder verwandelt.

Ein relativ einfacher Weg zum selbstausgebauten Minicamper: vorgefertigte Möbelmodule, wie etwa die vom Baumarkt-Riesen Hornbach. Die Möbelboxen zum Budget-orientierten Selbstausbau haben wir hier getestet.

Alusteck-Möbel in einem VW Caddy-Selbstausbau.
Foto: Katja Kalitzk

Etwas aufwendiger, dafür aber auch an die individuellen Bedürfnisse anpassbar: Mit den Aluminium-Profilen von Alusteck gelingt der Eigenbau eines Campers ebenfalls ohne Profi-Werkzeug. Die Profile können als Meterware bestellt und selbst zugesägt, oder auch fertig abgelängt bestellt werden.

Auf der Website des Anbieters findet man Vorlagen zu Campingboxen, die das Planen eines eigenen Moduls vereinfachen. Auch diese Art des Selbstausbaus haben wir bereits ausprobiert und ausführlich vorgestellt.

Von der Bodenplatte bis zur Deko: Die wichtigsten Schritte zum individuell passenden Selbstausbau haben wir dir in der Übersicht „in vier Schritten zum eigenen Minicamper“ zusammengefasst.

 

Buchtipp für Selbstausbauer

Weniger ist mehr: Diesem Motto folgt Jörg Remus und beschreibt in seinem Buch „Vom Pkw zum Minicamper“, wie sich ein Auto ohne viel Geld und Aufwand in ein Campingmobil verwandeln lässt. Demnach ist noch nicht einmal bastlerisches Geschick nötig, da es inzwischen eine Vielzahl fertiger Lösungen gibt, die einfach ins Auto gestellt oder darauf geschraubt werden. Im ersten Teil des Buches geht es um die Fahrzeugwahl. Danach stellt der Autor Campingboxen und Dachzelte vor, die einen ganz normalen Pkw in einen kleinen Camper mit Bett und Küche verwandeln. Das dritte Kapitel widmet sich leichten Teardrop-Wohnanhängern, die auch kleine Autos ziehen können.

Wertvolles Basiswissen zum Ausbau von PKWs gibt es inzwischen auch in gebundener Buchform.

Remus, Jörg: Vom Pkw zum Minicamper, Conrad-Stein-Verlag, 2., aktualisierte Auflage, Welver, 2021, 128 Seiten, ISBN 978-3-86686-633-1, 9,90 Euro

 

Minicamper im Test

Gerade auf begrenztem Raum kommt es auf besondere Detaillösungen an, die darüber entscheiden, ob der Urlaub im Minicamper gelingt.

Ausführliche Tests von vollwertig ausgebauten Minicampern oder Möbelmodulen gibt es immer wieder im CamperVans-Print-Magazin, aber auch online zu lesen.

Zubehör für Minicamper

Wer sich für Urlaub mit einem Minicamper entscheidet, braucht so einiges an Ausstattung. Nicht nur zum täglichen Leben im mobilen Zuhause, sondern auch für den Betrieb des Fahrzeugs. Also muss die richtige Campingausrüstung mit an Bord. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn man am Urlaubsziel ankommt und feststellen muss, dass etwas Wichtiges fehlt.

  • Campingmöbel

    Urlaub mit dem Minicamper da findet das Leben meist draußen, also um das Fahrzeug, statt. Tisch & Stühle müssen also unbedingt mit! Für Minicamper gibt es entsprechende Leichtgewichte und Packmaß-Wunder.

  • Campingkabeltrommel mit CEE-Stecker

    …vorausgesetzt, das Fahrzeug verfügt über einen Landstromanschluss. Dann profitiert man von endlosen Stromreserven und spart sich platzraubende Batterien im Minicamper. Auch hier gibt es kompakte Versionen.

  • Mobile Toilette

    Ein muss für alle Minicamper, die auch mal abseits von Campingplätzen übernachten wollen. Besonders kompakt in etwa Schuhschachtel-groß sind Trenntoiletten. Zudem punktet der ökologische Aspekt.

Generell gilt: Der Stauraum und die mögliche Zuladung bei Freizeitfahrzeugen, auch Minicampern, ist begrenzt. Deshalb sollte die Packliste wohl durchdacht und auf unnötiges Gewicht verzichtet werden. Aber einige Dinge sind für den Campingurlaub einfach unerlässlich. Was unbedingt mit muss beim Urlaub mit dem Camper, haben wir in dieser Galerie aufgelistet.

Wohnraumerweiterung

Egal wie pfiffig der Ausbau, irgendwann wird es doch knapp in so einem Minicamper. Deshalb muss man jedoch nicht gleich auf ein größeres Fahrzeug umsteigen. Der Markt bietet clevere Lösungen, durch die sich der Wohnraum eines Hochdachkombis vergrößern lässt:

Das Sonnensegel

Die günstigste Möglichkeit, den Wohnraum vor oder sogar rund um den Minicamper zu vergrößern, ist ein Sonnensegel. An einer Kederschiene befestigt oder einfach an Türen oder Außenspiegel eingefädelt und zum Boden hin abgespannt lassen sie sich an jedes Fahrzeug adaptieren. Ab rund 100 Euro sind entsprechende Modelle zu haben. Etwas mehr Komfort bieten Markisen.

Foto: Anna Bourgeret

Nachteil: Nicht immer bieten beide Lösungen die nötige Stehhöhe, nicht immer eignet sich der Untergrund, um das Segel abzuspannen.

Foto: VW Nutzfahrzeuge

Das Vorzelt

Noch mehr Schutz vor Witterungen und neugierigen Blicken bietet ein Vorzelt, das bei Hochdachkombis auch gern an die Heckklappe anschließt schließlich wird hier meist gekocht. Einfache Versionen fallen senkrecht von der Heckklappe ab, lassen sich aber beispielsweise zum Duschen nutzen. Es geht aber auch größer: entsprechende Tunnelzelte bieten viel Platz und sogar zusätzliche

Schlafplätze, wie das Modell von VW Nutzfahrzeuge für den Caddy California (Bild) . Preis: ab 150 Euro bis rund 1.000 Euro.

Das Dachzelt

Spätestens mit Nachwuchs wird’s eng im Minicamper, zu erst scheitert’s in der Regel an den Schlafplätzen. Dachzelte lösen das Problem mit einem zusätzlichen, mit unter riesigem Doppelbett und erfreuen sich aktuell steigender Beliebtheit. Kein Wunder: der Wohnraum beibt auch als solcher nutzbar. Mit meist 50 bis 70 Kilogramm Eigengewicht lassen sich die Zelte auf allen gängigen Fahrzeugen mit Dachreling nachrüsten.

Foto: Landrover

Das Fahrverhalten beeinflussen sie in der Regel nicht allzu sehr. Preise variieren zwischen 550 und 3.500 Euro.

Foto: Reimo

Das Aufstelldach

Echter Minicamper-Luxus: Ein Aufstelldach bietet bis zu zwei zusätzliche Schlafplätze, vor allem aber Stehhöhe und auch mehr Licht und Luft im Fahrzeug. Mit aufgestelltem Dach kann man außerdem aufrecht auf den meisten Möbelmodulen sitzen. Die Montage ist natürlich aufwendiger, für die entsprechenden Anbieter und ihre Servicepartner allerdings Routine. Los gehts ab rund 3.000 Euro inklusive Einbau für ein Pilzhundach ohne Bett.

Aufstelldächer mit Liegefläche kosten rund 1.000 Euro mehr die Investition lohnt allerdings.

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